Junge reißt Mädchen das Kopftuch herunter: Am Ende werfen alle mit Eiern auf die Polizei

Nach mehreren Minuten konnten die rund 75 Beamten die Situation deeskalieren. (Symbolbild)
Nach mehreren Minuten konnten die rund 75 Beamten die Situation deeskalieren. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Berlin - Am Freitagabend wurden bei einem Streit zwischen zwei Familien in Berlin-Gesundbrunnen mehrere Beamte verletzt.

Gegen 20.20 Uhr wurde die Polizei in die Chausseestraße gerufen. Zwischen zwei Familien soll es zu Streit und einer anschließenden Schlägerei gekommen sein. Ursprung der Auseinandersetzung sei bisherigen Erkenntnissen zufolge ein 15-Jähriger gewesen, der gegen 20.15 Uhr einer 17-Jährigen das Kopftuch heruntergerissen und gewürgt haben soll.

Die Besatzung von zwei Funkwagen traf als erste am Ort ein und sahen kurz darauf 60 bis 80 gewaltbereiten Personen gegenüber. Es wurde unverzüglich Verstärkung angefordert, denn die beiden Familien wandten sich dann nur noch der Polizei zu.

Beleidigungen und Schläge sowie Eier mussten die Beamten einstecken. Darüber hinaus wurde ein Kollege durch eine geworfene Flasche am Bein verletzt. Die zwei Funkwagenbesatzungen versuchten Festnahmen zu vollziehen, mussten aber gegen erheblichen Widerstand ankämpfen. Zudem versuchten andere umherstehende Personen, die bereits Festgenommenen zu befreien.

Mit allen Mitteln versuchten die Polizisten durch Platzverweise Ruhe in die stark aufheizte Situation zu bringen, jedoch wurde das konsequent von den Frauen und Männern ignoriert. Er als die angeforderte Unterstützung eintraf, konnte die Lage beruhigt werden.

Die Einsatzkräfte nahmen elf Personen vorübergehend fest, darunter zwei Jugendliche im Alter von 17 und 15 Jahren. Insgesamt waren 75 Beamte im Einsatz von denen fünf leicht verletzt wurden.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0