Brandenburger Blutsauger bleiben gefährlich

Potsdam - In Wäldern schleichen sie sich vornehmlich an spärlich bekleidete Menschen heran. Meist unbemerkt berauben sie ihre Opfer dann – und zwar ihres Blutes!

Ein ganz klares Warnzeichen für Borreliose nach einem Zeckenbiss! Die "Wanderröte" kann Tage, oder auch Wochen nach einem Biss auftreten. (Bildcollage)
Ein ganz klares Warnzeichen für Borreliose nach einem Zeckenbiss! Die "Wanderröte" kann Tage, oder auch Wochen nach einem Biss auftreten. (Bildcollage)  © 123RF, Harry Melchert/dpa/dpa-tmn

Die Rede ist natürlich von Zecken. Und bekannterweise übertragen die so einige Krankheiten, unter anderem Borreliose.

Seit Anfang des Jahres wurden in Brandenburg bereits 47 Fälle der Infektionskrankheit gemeldet. Das teilte das Gesundheitsministerium Brandenburg auf Anfrage mit.

Ende Januar waren die kleinen Vampire anscheinend besonders aktiv: Zehn Meldungen stammen aus der Woche vom 21. bis 27. Januar. 2018 zählte das Ministerium insgesamt 1555 Fälle von Borreliose in Brandenburg. Zum Vergleich: 2017 waren es 1620 Fälle.

Solltet Ihr doch einmal einen blinden Passagier am Körper tragen, ist es sehr wichtig, ihn auch richtig zu entfernen. Ansonsten erhöht sich das Risiko einer Erkrankung. Im Video unten seht Ihr, wie es am besten klappt!

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts werden die Tiere ab Temperaturen um die acht Grad aktiv. Die Grundregel "im Wald keine nackten Beine" gilt also nicht nur im Hochsommer, sondern sollte ganzjährig beachtet werden.

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