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Wer es auch im Rücken hat, sollte das lesen!

Sachsen - Sie sind nicht ansteckend, sie kommen schleichend, verstecken sich oft viele Jahre im Körper. Doch wenn sie ausbrechen, können ihre Folgen ein Leben für immer verändern - die großen Volkskrankheiten. In dieser neuen Serie erklärt MOPO24 die gefährlichsten unserer Zeit.

Sachsen - Sie sind nicht ansteckend, sie kommen schleichend, verstecken sich oft viele Jahre im Körper. Doch wenn sie ausbrechen, können ihre Folgen ein Leben für immer verändern - die großen Volkskrankheiten. In dieser neuen Serie erklärt MOPO24 die gefährlichsten unserer Zeit.

Aber auch, wie geholfen werden kann, was wir durch eine ausgewogene Lebensweise oder Vorsorge selbst dafür tun können, ein langes und gesundes Leben zu führen.

TEIL 2: Schmerzen im Kreuz

Prof. Dr. Torsten Kluba (44) erklärt, wo die meisten Bandscheibenvorfälle auftreten.
Prof. Dr. Torsten Kluba (44) erklärt, wo die meisten Bandscheibenvorfälle auftreten.

Er macht Millionen Menschen den Alltag zur Qual, wenn sie weder richtig sitzen noch stehen, liegen oder laufen können - der Rückenschmerz. Rund 70 Prozent der Deutschen (gut 56 Millionen) haben Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule, zwölf Prozent sogar täglich.

Rückenschmerzen entstehen vor allem durch strapazierte Muskeln und Bänder oder Verschleiß der Bandscheiben und kleinen Wirbelgelenke. Einige sind auch tumor- oder infektbedingt.

„Etwa 80 bis 90 Prozent dieser Patienten brauchen aber keine Operation, sondern werden konservativ behandelt“, erklärt Prof. Dr. Torsten Kluba (44), Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie im Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt.

„Zu den konservativen Methoden zählen unter anderem Physiotherapie, schmerzlindernde Medikamente, Wärmeapplikation, Gewichtsreduktion oder Rückenschule“, so der Spezialist.

Chronisch oder akut?

Die Wirbelsäule ist die Achse des menschlichen Körpers. Sie wird aus 33 bis 34 knöchernen Wirbeln und den dazugehörenden Bandscheiben gebildet. Dahinter verlaufen Nerven.
Die Wirbelsäule ist die Achse des menschlichen Körpers. Sie wird aus 33 bis 34 knöchernen Wirbeln und den dazugehörenden Bandscheiben gebildet. Dahinter verlaufen Nerven.

Bei der Beurteilung der Beschwerden werden wichtige Unterschiede in Betracht gezogen: Sind die Schmerzen akut oder chronisch? Sind sie kaum oder vielleicht mäßig stark spürbar, oder geradezu unerträglich?

Für eine Diagnose ist es auch wichtig, den Schmerz zu lokalisieren: Tritt er im Bereich der oberen Brust- und Halswirbelsäule, im mittleren oder unteren Rücken (Bereich der Lendenwirbelsäule, Becken) auf? „Rückenprobleme entstehen häufig durch Überbelastung bei schwerer körperlicher Arbeit, durch Bewegungsmangel, Übergewicht oder ungünstige Körperhaltung am Arbeitsplatz“, erläutert Prof. Kluba.

Auch unverarbeitete Konflikte und seelische Belastungen können „auf den Rücken schlagen“. Treten heftige Rücken- oder Nackenschmerzen auf, kann ein Bandscheibenvorfall (lat.: Discus intervertebralis) dahinterstecken.

„Am häufigsten ist die Bandscheibe zwischen dem vierten und fünften Lendenwirbel betroffen“, erklärt der Rücken-Experte. In diesem Bereich austretende Nerven bilden auch den Ischiasnerv. Wenn der Bandscheibenvorfall auf ihn drückt, strahlen die Rückenschmerzen häufig ins Bein aus.

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Über 15.000 Kursangebote stehen zur Verfügung - bereitgestellt von mehr als 5000 Partnern.
Über 15.000 Kursangebote stehen zur Verfügung - bereitgestellt von mehr als 5000 Partnern.

„Wenn eine funktionell wirksame Lähmung im Bereich der Beinmuskulatur oder eine Störung der Blasen- und Mastdarmfunktion vorliegt, wird eine Operation notfallmäßig durchgeführt“, sagt der Facharzt. „Dabei ist wichtig, dass der Eingriff so schnell wie möglich stattfindet, damit die Chance zur Rückbildung möglichst hoch ist. Sonst sind die Nerven stark beschädigt und können sich nicht mehr erholen“, so Professor Kluba.

Die Entscheidung über die Notwendigkeit einer OP wird im Klinikum Friedrichstadt nach dem 4-Augen-Prinzip getroffen.

„Bundesweit wird viel operiert, bedingt durch die Gesundheitspolitik, die geradezu finanzielle Anreize dazu schafft. Bei uns am Zentrum für Wirbelsäulentherapie wird aber jeder einzelne Fall von mindestens zwei Experten mit Zertifikat der Fachgesellschaft überprüft, um unnötige Eingriffe zu vermeiden“, so der Dresdner Spezialist.

Das OP-Team der Neurochirurgie beim Eingriff mit dem neuen OP-System, das dem Chirurgen eine höhere Präzision ermöglicht.
Das OP-Team der Neurochirurgie beim Eingriff mit dem neuen OP-System, das dem Chirurgen eine höhere Präzision ermöglicht.

„Um Patienten mit schweren Rückenschmerzen auch mit konventioneller Therapie zu helfen, bieten wir dann im Klinikum eine spezielle Schmerztherapie an.“

Bandscheibenvorfälle treten in der Regel ab Mitte 40 auf. Bei über 70-Jährigen seien aber häufiger noch weitere degenerative Veränderungen zu beobachten - die knöcherne Verengung des Spinalkanals.

„Bei operativen Behandlungen von Erkrankungen des Spinalkanals benutzen wir das hochauflösende OP-Mikroskop, das dem Wirbelsäulenchirurgen eine höhere Präzision ermöglicht. Die Eingriffe erfolgen, wenn es die Pathologie zulässt, durch minimale Zugänge, sind schonend - und der Patient darf nach wenigen Tagen wieder nach Hause.“

Wenn der Beruf zum Gesundheitsrisiko wird

„Statt auf Reparatur setzen wir auf Belastungsreduzierung“, sagt AOK-PLUS-Vorstand Dr. Stefan Knupfer.
„Statt auf Reparatur setzen wir auf Belastungsreduzierung“, sagt AOK-PLUS-Vorstand Dr. Stefan Knupfer.

Wie häufig Sachsen am Arbeitsplatz fehlen, hängt stark vom Job ab. Das zeigt die aktuelle Fehlzeiten-Analyse der AOK PLUS. Ausgewertet wurden Daten von rund 900.000 beitragspflichtigen Mitgliedern im Freistaat (AOK-Marktanteil: rund 50 Prozent).

Den höchsten Krankenstand verzeichneten 2014 Berufe in der industriellen Gießerei (31 Tage im Jahr) oder in der Textilreinigung (26,7), am wenigsten fehlten Beschäftigte in der Hochschullehre und -forschung (4,9). Fazit: Bei Jobs mit hohen körperlichen Belastungen ist der Krankenstand höher. Es treten vor allem Muskel-Skelett-Erkrankungen auf. Fast jeden fünften Fehltag verursachten Rückenschmerzen.

Die AOK PLUS steuert mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement dagegen: „Statt auf Reparatur setzen wir auf Belastungsreduzierung“, sagt AOK-PLUS-Vorstand Dr. Stefan Knupfer. Die Krankenkasse bietet deshalb Unternehmen, egal ob großen Industriebetrieben, Büros oder kleinen Handwerksfirmen, ein individuelles Gesundheitsförderungsprogramm an - damit der Schmerz gar nicht erst entsteht.

Sowohl das Verhalten der Beschäftigten als auch die Bedingungen in der Arbeitsumgebung werden in Betracht gezogen.

Allein 2014 führte die AOK PLUS in Sachsen 1131 Aktivitäten wie Gesundheitstage, Kurse, Schulungen, Vorträge oder Belastungs-Ermittlungen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement durch. Davon konnten im Freistaat 200.582 Beschäftigte in 658 Unternehmen profitieren.

Fotos: ddp, imago Science Photo Library, Klinikum Chemnitz, Maik Börner (3), dpa-tmn, Petra Hornig

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