Gesunkener Kutter "Anja " im Stadthafen Stralsund: Bergung für Dienstag geplant

Stralsund - Im Stadthafen von Stralsund soll am Dienstagmorgen der erste Bergungsversuch für einen unerwartet gesunkenen Fischverkaufskutter beginnen.

Der Fischverkaufskutter "Anja" liegt mit Schlagseite auf dem Grund des Stralsunder Hafens.
Der Fischverkaufskutter "Anja" liegt mit Schlagseite auf dem Grund des Stralsunder Hafens.

Ein Kran soll das etwa 14 Meter lange Schiff "Anja" so weit heben, dass es zum Seehafen geschleppt und dort näher untersucht werden kann.

Zuvor müssen Taucher Seile an dem Kutter befestigen, damit ein speziell aufgebauter Kran die "Anja" anheben kann.

Der Fischkutter war in der Nacht zu Sonntag im Stadthafen gesunken. Verletzt wurde niemand. Die Ursache für den Vorfall ist laut Polizei noch unklar. Hinweise auf Fremdeinwirkung gebe es bisher nicht.

Laut Angaben des Staatliche Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern sind Schmierstoffe ausgetreten. Sie seien jedoch "nicht bekämpfungswürdig".

Laut der Wasserschutzpolizei war der Kutter am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr noch schwimmend gesehen worden.
Laut der Wasserschutzpolizei war der Kutter am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr noch schwimmend gesehen worden.  © dpa/Stefan Sauer

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