Bei diesem Rodeo haben die "Pferde" Räder

Drebach - Die größte Enduro-Veranstaltung der Region - und derzeit der Welt - fand am Samstag im Ortsteil Grießbach statt.

Das Gesicht dreckverschmiert, aber gewonnen: Manuel Lettenbichler ist Sieger des diesjährigen Getzen-Rodeos.
Das Gesicht dreckverschmiert, aber gewonnen: Manuel Lettenbichler ist Sieger des diesjährigen Getzen-Rodeos.  © Thomas Fritzsch

Rund 70 Fahrer aus 14 Ländern waren beim Getzen-Rodeo - dem Finale der "World Enduro Super Series" - dabei.

Der Erzgebirgs-Dreck spritzte, viele Enduros sprangen in den hügeligen Schikanen wie echte Rodeo-Pferde.

"Das Getzen-Rodeo ist insgesamt ein Highlight, da die Zuschauer bei keinem anderen Rennen weltweit so nah an die Strecke kommen und aufgrund der kompakten Lage in kurzer Zeit zu allen Abschnitten laufen können", so Denis Günther (38), Sprecher des Veranstalters.

Das Rennen besteht aus zwei Durchläufen. Der erste geht zwei Stunden, die besten 20 Fahrer qualifizieren sich für das 80-minütige Finale.

Sieger wurde Manuel Lettenbichler (Deutschland), der mit 45 Jahren älteste Fahrer und dreimalige Getzen-Rodeo-Gewinner Graham Jarvis (Vereinigtes Königreich) wurde nur Siebter.

Aufgrund der Beliebtheit des seit 2006 stattfindenden Getzen-Rodeos - jedes Jahr kommen über 10 000 Zuschauer in den Getzen-Wald - übertrug RedBull (auf rebull.tv) die Veranstaltung erstmals live. "Außerdem haben viele Weltklasse-Fahrer die Veranstaltung empfohlen", so Sprecher Günther.

Hüh! Fahrer Marc Holder (Deutschland) trennt sich gerade bei einer Schikane im Getzen-Wald von seiner Enduro.
Hüh! Fahrer Marc Holder (Deutschland) trennt sich gerade bei einer Schikane im Getzen-Wald von seiner Enduro.  © Thomas Fritzsch

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