Gewalttat in München: Anwohner finden 20-Jährigen in Blutlache!

München - Passanten im Münchner Stadtteil Riem machten am Freitag um kurz nach 19 Uhr eine schreckliche Entdeckung: Ein 20 Jahre alter Mann lag vor einem Hauseingang in einer Blutlache.

Die Polizei konnte Munition einer Gaswaffe am Tatort sicherstellen. (Symbolbild)
Die Polizei konnte Munition einer Gaswaffe am Tatort sicherstellen. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die Polizei München am Sonntag mitteilte, fanden die Passanten den stark blutenden jungen Mann vor einem Mehrfamilienhaus in der Heinrich-Böll-Straße. Da er nicht ansprechbar war und eine große Menge Blut verloren hatte, alarmierten sie die Rettungskräfte.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge hatte sich der 20-Jährige zuvor mit einer noch unbekannten Person getroffen. Die Beamten gehen davon aus, dass dem Mann im Verlauf dieses Treffens "eine lebensbedrohliche, äußerst stark blutende Kopfverletzung zugefügt wurde".

Außerdem fand die Polizei Munition einer PTB-Waffe ("Gaswaffe") am Tatort. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass er mit der Waffe verletzt worden ist", sagte ein Polizeisprecher.

Der 20-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, er befindet sich derzeit außer Lebensgefahr.

Der flüchtige Täter dürfte ebenfalls stark mit Blut in Kontakt gekommen sein. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 08929100 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Der Mann wurde vor einem Mehrfamilienhaus in der Heinrich-Böll-Straße in München-Riem aufgefunden.
Der Mann wurde vor einem Mehrfamilienhaus in der Heinrich-Böll-Straße in München-Riem aufgefunden.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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