Schock an der Ostsee: Sturmwind lässt Kinder mit Luftmatratze aufs Meer treiben

Scharbeutz - Bei aufziehendem Gewitter sind zwei Kinder vor Scharbeutz im Kreis Ost-Holstein bei Lübeck durch den starken Wind auf einer Luftmatratze auf die Ostsee hinausgetrieben.

Zwei Mädchen treiben auf einer Luftmatratze im Wasser. (Symbolbild)
Zwei Mädchen treiben auf einer Luftmatratze im Wasser. (Symbolbild)  © dpa/Rolf Vennenbernd

Rettungsschwimmer der Feuerwehr und Einsatzkräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft retteten die beiden aus dem Wasser, wie ein Sprecher mitteilte.

Auch in anderen Teilen Schleswig-Holsteins und Hamburgs sorgte die Gewitterfront am Samstag für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren.

Vor Neustadt trieben zudem zwei Surfer ab. Verletzt wurde aber niemand.

In Neumünster schlug in einem Wohnhaus der Blitz ein. Die Feuerwehr konnten den Brand im Dachstuhl aber rasch löschen.

Die Feuerwehr Hamburg rückte bis 21 Uhr zu 58 Einsätzen aus. Im Bereich Schnelsen sei eine Straße kurzzeitig wegen Überflutung gesperrt worden, sagte ein Sprecher.

In einem Haus schlug der Blitz ein, es entstand demnach aber kein Feuer. Die Regionalleitstelle der Feuerwehr in Elmshorn zählte 41 Einsätze, darunter drei Wasserrettungen auf der Elbe. Dort war unter anderem ein Kanu nahe der Haseldorfer Marsch gekentert.

Bei den meisten Einsätzen der Feuerwehren mussten Bäume und Äste von Straßen geräumt werden.

Ein Rettungsboot der DLRG fährt durch die Ostsee bei Scharbeutz.
Ein Rettungsboot der DLRG fährt durch die Ostsee bei Scharbeutz.  © dpa/Markus Scholz

Titelfoto: dpa/Rolf Vennenbernd

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