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GEZ-Erhöhung: Das passiert ab 2018, wenn sich nichts ändert

Der Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio liegt monatlich bei 17,50 Euro. Dieser könnte aber bald steigen!
Derzeit beträgt der monatliche Beitrag 17,50 Euro - aber es fehlen große Summen...
Derzeit beträgt der monatliche Beitrag 17,50 Euro - aber es fehlen große Summen...

München - Was passiert in der ARD, wenn der Rundfunkbeitrag nicht erhöht wird?

Die ARD will verstärkt mit anderen Anbietern großangelegte TV-Film-Projekte wie "Babylon Berlin" umsetzen. "Der Anspruch der Zuschauer wächst, weil sie über Amazon, Disney und Netflix sehr hochwertige Produktionen geboten bekommen", sagte Wilhelm in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Bei großen Budgets seien daher neue Allianzen und unkonventionelle Kooperationen nötig.

Was passiert in der ARD, wenn der Rundfunkbeitrag nicht erhöht wird?

Ulrich Wilhelm: Die Dimension, die das erreichen würde, wäre gewaltig. Es würden kurzfristig drei Milliarden Euro fehlen, die wir im Wesentlichen im Programm einsparen müssten. Jenseits des Programms, also bei Technik und Verwaltung, zu sparen ist schon weitgehend ausgereizt, denn das tun wir seit Jahren. Die Länder müssen sich hier klar entscheiden. Es gibt die beiden Aussagen aus der Ministerpräsidentenkonferenz: "Ihr müsst noch deutlich höhere Beiträge einsparen." Und zweitens: "Ihr dürft das Programm aber nicht antasten." Dies ist in sich widersprüchlich.

Das heißt?

Der Widerspruch lässt sich nur auflösen, indem der Rundfunk wie alle anderen Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge nach acht Jahren Stagnation, ja sogar Senkung des Rundfunkbeitrags endlich wieder einen Teuerungsausgleich erhält. Oder indem die Politik klar durch Gesetzesakt sagt, welche Programme nicht mehr gemacht werden sollen.

Sie könnten bei den Sportrechten sparen.

Leider nein, denn es handelt sich hier um einen Markt mit zunehmendem Wettbewerb und deutlich steigenden Preisen. Der Sportrechte-Etat der ARD ist seit Jahren streng gedeckelt. Wir müssen jeden Abschluss, der teurer wird, durch die Absenkung des Preises bei einem anderen Sportrecht kompensieren. Es ist uns immer wieder durch intensive Verhandlungen gelungen, auch bei prominenten Sportereignissen Preise zu senken, oder wir haben auf Rechte verzichtet. Oder wir haben uns auf Partnerschaften eingelassen: mit Sky beim Handball, mit Discovery bei den Olympischen Spielen, mit der Telekom bei der 3. Liga. Unsere größten Argumente sind eine seriöse, qualitativ hochwertige Berichterstattung und eine verlässliche Reichweite, mit der man wirklich alle Teile der Bevölkerung erreicht. Sport ist eine tragende Säule für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land.

Der Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR), Ulrich Wilhelm (56).
Der Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR), Ulrich Wilhelm (56).

Einem Fernsehzuschauer kann es doch egal sein, ob RTL etwas überträgt oder das Erste.

Das ist nicht mein Eindruck. Die Zuschauer wollen neben der reinen Sportberichterstattung die fundierte, auch sportpolitische Vor- und Nachberichterstattung und die ausführliche Analyse von Moderator und Sportexperten. Das können Privatsender mit ihrem Finanzierungsmodell nicht. Wir nehmen uns die Zeit für eine umfassende Berichterstattung und verbinden Massensportarten und Randsportarten. RTL hat im Übrigen den Ausflug in den Wintersport Anfang der 2000er schnell wieder beendet, als die «Ski-Adler» zwischendurch von der Erfolgsspur abkamen.

Und im Fußball?

Das gilt auch und gerade für den Fußball. Die Zuschauer wollen gerade die Fußball-Nationalmannschaft bei uns. Der Fußball muss aufpassen, dass er die gesellschaftliche Bindung nicht verliert, wenn er wesentliche Inhalte ins Pay-TV vergibt. Das Erlebnis, ein Turnier in Gänze, einen Wettbewerb über die Saison hinweg verfolgen zu können, auch seine eigenen Favoriten dabei zu entdecken, die Dramaturgie eines Turniers erleben zu können, das machen wir möglich. Im Pay-TV oder in Spartenkanalangeboten bleibt dies der breiten Mehrheit verschlossen.

Wenn Sie mit Karl-Heinz Rummenigge darüber reden, nickt der dann?

So viel kann ich sagen: Die Verantwortlichen des Fußballs in Deutschland erkennen durchaus an, dass sie im öffentlich-rechtlichen Programm präsent sind und damit eine breite Verankerung in der Bevölkerung haben. Die Champions League ist erstmals in ganz Europa nur noch im Pay-TV zu sehen. Ich denke, dass die Breitenwirkung dieses Wettbewerbs in der Bevölkerung dadurch geschwächt wird.

Die "Tagesschau" war jüngst in der Kritik: Warum war die Tagesschau "so zögerlich" in der Berichterstattung beim Fall von Kandel?
Die "Tagesschau" war jüngst in der Kritik: Warum war die Tagesschau "so zögerlich" in der Berichterstattung beim Fall von Kandel?

Könnten Sie nicht Akzeptanz beim Rundfunkbeitrag zurückgewinnen, indem Sie sagen: Das lasse ich jetzt mal weg?

Das tun wir doch. Wir haben wiederholt Dinge weggelassen, zum Beispiel die Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft. Über seine grundsätzliche Finanzausstattung kann der Rundfunk nicht alleine entscheiden. Die 16 Länder, also 16 Landtage, müssen einen Konsens darüber bilden: Welcher Rundfunk passt zu Deutschland, welchen Auftrag soll er erfüllen? Wie stets bei öffentlichen Gütern, der Ausstattung eines Landes mit Schulen, Universitäten oder dem öffentlichen Verkehr. Deutschland ist und bleibt ein föderales Land. Wir wollen keinen zentralistischen Rundfunk, sondern er muss die Vielfalt des Landes widerspiegeln. Ein Großteil unseres Publikums entscheidet sich bewusst für die regionalen Inhalte.

Warum wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk - wie die klassischen Medien insgesamt - in der Öffentlichkeit so angefeindet?

Die Diskussion wird ja nicht nur in Deutschland mit dieser Schlagseite gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geführt, sondern in ganz Europa. Der Grund liegt auch in der Dominanz der sozialen Netze. Jenseits der klassischen Öffentlichkeit gibt es viele Foren und Netzwerke, wo sich Gleichgesinnte in nie gekannter Weise austauschen können. In diesen Teil-Öffentlichkeiten, sogenannten Filterblasen, herrscht das Bewusstsein, dass die Meinung, in der sie sich gegenseitig bestärken und die sie für die einzig richtige halten, zu wenig in den sogenannten Mainstream-Medien vorkommt. Die Kritik gilt uns Öffentlich-Rechtlichen in besonderem Maße, weil sie dafür auch noch bezahlen müssen.

Zeigt denn die ARD tatsächlich das ganze Bild?

Wir dürfen nie zufrieden sein. Ich glaube, dass wir Journalisten zu sehr bestimmte Milieus abdecken und verkörpern. Natürlich stammt die Mehrheit der Berichterstatter eher aus urbanen Milieus, ist akademisch geprägt. Die Probleme vieler Menschen finden in den unmittelbaren Tageserlebnissen von Journalisten nicht in dem Maße statt, wie es für die Bevölkerung repräsentativ wäre. Also dieses genauere Hinschauen – wie geht es den Leuten, was ist ihnen wichtig? – da müssen wir ernsthafter werden, noch näher dran sein. Auch bei der Frage: Welche Lebenswelten kommen bei uns eigentlich nie vor? Haben wir genügend Themen vom Land zum Beispiel? Da müssen wir stärker an uns arbeiten. Wir haben auch in der Politikberichterstattung eine zu geringe Vielfalt an Formaten.

Der Zeitungsverlegerpräsident Mathias Döpfner hat mit Blick auf die digitalen Angebote der ARD vor einer "gebührenfinanzierten digitalen Staatspresse" gewarnt. Wie könnte Ihre Lösung dieses Streits aussehen?

Das Wichtigste ist, dass wir die Standpunkte der anderen noch besser verstehen. Und jedes Gespräch, das ich dazu bisher geführt habe, hat geholfen. Wir haben die Textangebote bereits verändert. Gleichzeitig werden wir Texte – wo sinnvoll und erlaubt – auch in Zukunft weiter einsetzen – schon alleine, um den Erwartungen unseres Publikums gerecht zu werden. Als öffentlich-rechtlicher Rundfunk müssen wir sicherstellen, dass wir allen gesellschaftlichen Gruppen und Altersschichten ein Angebot machen. Da sich immer mehr Menschen im Netz bewegen, müssen wir auch dort präsent sein. Und ohne ein Mindestmaß an Text würden unsere Angebote schlicht nicht gefunden.

Was meinen Sie damit?

Fast die Hälfte unserer Nutzer findet uns über Suchmaschinen. Wer keinen Text hat, wird in Suchmaschinen nicht gefunden und ganz unten einsortiert. So etwas würde jedes Angebot marginalisieren. Das erkennen nach meinem Eindruck auch die Verlage an. Dann stellt sich die Frage, wie viel Text brauchen wir. Da haben wir uns schon bewegt und werden auch weiter im Gespräch bleiben. Nur: Unsere digitale Zukunft aufgeben, das können und werden wir nicht.

Ulrich Wilhelm (56) übernimmt mit dem Jahreswechsel das Amt des ARD-Vorsitzenden. Seit 2011 ist er Intendant des Bayerischen Rundfunks. Der gebürtige Münchner war zuvor Regierungssprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Fotos: DPA

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