Gezerre um unsere Eislauf-Stars!

Aljona Savchenko und Bruno Massot.
Aljona Savchenko und Bruno Massot.

Von Caroline Staude

Oberstdorf/chemnitz - Seit Monaten trainieren sie fleißig zusammen in Oberstdorf, stehen jeden Tag auf dem Eis. Und doch können die Chemnitzer Eislaufprinzessin Aljona Savchenko (31) und ihr französischer Laufpartner Bruno Massot (26) nicht bei Wettkämpfen und Schauläufen auftreten:

Der französische Verband stellt sich quer und gibt Massot keine Freigabe. Denn er will mit Aljona für Deutschland an den Start gehen. Mittlerweile gibt es sogar eine Petition für das Paar.

Da Bruno Massot derzeit nicht auftreten darf, fehlen dem Paar die Einnahmen. Im Internet wird sogar schon zu einer Spendenaktion für ihn aufgerufen.

Derzeit bereiten sich Savchenko und Massot auf die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang (Südkorea) vor.

Fans haben eine Petition gestartet, damit Aljona Savchenko (31) und Bruno Massot (26) für Deutschland starten dürfen.
Fans haben eine Petition gestartet, damit Aljona Savchenko (31) und Bruno Massot (26) für Deutschland starten dürfen.

Beide hoffen auf eine schnelle Freigabe Massots. Ein Gespräch des deutschen mit dem französischen Verband blieb ergebnislos. Die Franzosen fürchten finanzielle Sanktionen des französischen Sportministeriums, wenn zu viele Sportler in andere Länder abwandern.

Massot war nach seinem Wechsel vom französischen zum deutschen Verband für ein Jahr gesperrt, die Sperre lief im April aus.

Dennoch blocken die Franzosen ab und verweigern seine Freigabe für Wettkämpfe und Shows. Ohne Freigabe können sich die Sportler auch nicht auf die Suche nach Sponsoren machen. Mittlerweile gibt es eine Petition für die beiden: „Let the Skaters Skate“ hat bislang 1700 Unterschriften gesammelt.

Bruno Massot (26) und Aljona Savchenko (31) trainieren seit April 2014.
Bruno Massot (26) und Aljona Savchenko (31) trainieren seit April 2014.

Fotos: change.org, dpa


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