Nach Wochenlanger Jagd: Das ist der mysteriöse Autobahn-Hund

Gießen - Seit geraumer Zeit jagte die Polizei einen rätselhaften Hund, der immer wieder auf der A5 im Bereich des Reiskirchener Dreiecks auftauchte.

Dieser niedliche Hund ist das Phantom von der A5.
Dieser niedliche Hund ist das Phantom von der A5.  © Facebook/Tierheim Butzbach

Der weiß-grau-schwarz gefärbte Hund wurde zahlreiche Male von Autofahrern gesichtet. Die Beschreibungen stimmten überein, die Verhaltensweise ebenfalls: Der Hund lief immer auf dem Standstreifen entlang der Leitplanke am Fahrbahnrand auf und ab (TAG24 berichtete).

Obgleich der Hund immer wieder von Autofahrern gemeldet wurde, gelang es den Beamten der Autobahnpolizei Mittelhessen nie, das mysteriöse Tier ausfindig zu machen. Zum Glück wurden zahlreiche Helfer und Tierschützer in diesem Fall aktiv.

Die Freiwilligen stellten Lebendfallen auf, um den Hund aus dem Bereich der A5 zu retten. Denn frei laufende Tiere auf einer Autobahn können zu einer großen Gefahr für die Verkehrsteilnehmer werden, wie die Polizei mehrfach mitteilte.

Am frühen Freitagmorgen wurde der Fleiß der Tierschützer schließlich belohnt. "Der Hund konnte am Reiskirchener Dreieck auf der Autobahn 5 eingefangen werden", sagte ein Polizeisprecher und ergänzte noch: "Das Tier ist wohlauf im Tierheim Butzbach und keinem Verkehrsteilnehmer stieß durch den Vierbeiner etwas zu."

Wie das Tierheim Butzbach auf seiner Facebook-Seite mitteilte, handelt es sich um eine Hündin mittleren Alters mit einer roten Ohrmarke aus Bulgarien. Der Name wie auch der Halter des Tieres sind nach wie vor unbekannt.

Wer Hinweise in dieser Sache geben kann, soll sich an das Tierheim in Butzbach wenden.

Titelfoto: Facebook/Tierheim Butzbach


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