Hessische AfD hat entschieden: Drei Landessprecher sind einer zu viel

Die hessische AfD hat entschieden (Symbolfoto).
Die hessische AfD hat entschieden (Symbolfoto).  © DPA

Gießen - Die hessische AfD hat künftig nur noch zwei statt wie bisher drei Landessprecher.

Das hat ein Landesparteitag mit großer Mehrheit am Samstag in Gießen beschlossen.

Die rund 200 Delegierten wollten im Laufe des Nachmittages ihre neue Parteispitze wählen.

Zu Beginn des zweitägigen Treffens hatte Landessprecher Albrecht Glaser der AfD im Bundestag gute Noten ausgestellt. Man sei eine "gute Truppe" in Berlin, sagte Glaser, der Mitglied der AfD-Bundestagsfraktion ist.

Bereits Mitte November hatte die hessische AfD ihren neuen Landesvorstand wählen sollen, was unter anderem an technischen Problemen mit Stimmgeräten gescheitert war.

Update, 14.55 Uhr: Die AfD in Hessen hat mit Robert Lambrou und Klaus Herrmann ein neues Spitzenduo.

Der Landesparteitag in Gießen wählte die beiden am Samstag zu den neuen Landessprechern.

Lambrou holte 56 Prozent der Stimmen, Herrmann 55 Prozent. Zuvor hatte eine große Mehrheit der etwa 200 Delegierten beschlossen, dass die Parteiführung künftig nur noch aus zwei statt wie bisher drei Sprechern bestehen soll.

An der Spitze der hessischen AfD standen bisher Albrecht Glaser, Peter Münch und Rolf Kahnt, die nicht mehr kandidierten. Münch war Anfang Dezember von seinem Amt zurückgetreten. Der Parteitag mit weiteren Wahlen läuft noch bis Sonntag.


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