Hat ein 21-Jähriger einen Geschäftsmann mit Beil getötet?

Gießen - Im Prozess um einen mutmaßlichen Beil-Mord will das Landgericht Gießen am Dienstag das Urteil sprechen.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Freiheitsstrafe (Symbolfoto).
Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Freiheitsstrafe (Symbolfoto).  © DPA

Angeklagt ist ein 21-Jähriger, der im vergangenen April in Niddatal (Wetteraukreis) einen 40 Jahre alten Geschäftsmann mit einem Tomahawk getötet haben soll (TAG24 berichtete).

Nach der Attacke soll er seinem Opfer rund 100.000 Euro Bargeld, ein Handy und einen Laptop geraubt haben.

Die Staatsanwaltschaft vermutet als Motiv, dass der Mann mit der Tat seinen Lebensstil finanzieren wollte. Er gab demnach vor, auf großem Fuß zu leben. Der Angeklagte bestreitet die Tat.

Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Mann gefordert. Die Verteidigung dagegen plädierte auf Freispruch.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0