Groß-Einsatz in Gießener Klinik: Mann sagt, er sei radioaktiv verseucht

Gießen - Ein 25 Jahre alter Mann hat in einem Gießener Krankenhaus einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst.

Die Experten rückten in Strahlenschutz-Anzügen an, konnten aber keine erhöhte Strahlung an dem 25-Jährigen feststellen (Symbolfoto).
Die Experten rückten in Strahlenschutz-Anzügen an, konnten aber keine erhöhte Strahlung an dem 25-Jährigen feststellen (Symbolfoto).  © Bild-Momtage: dpa/Stefan Sauer, dpa/Maurizio Gamba

Der Mann war am Mittwochabend mit Schnitt-Verletzungen in die Klinik eingeliefert worden und hatte dort behauptet, er habe hochradioaktive Substanzen zu sich genommen.

Daraufhin alarmierte das Krankenhaus-Personal das Bundesamt für Strahlenschutz. Spezialisten der Feuerwehr rückten mit Strahlenschutzanzügen an und untersuchten den 25-Jährigen.

Es sei aber keine erhöhte Strahlung festgestellt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Wieso der Mann für den Wirbel sorgte, war zunächst unklar. Die Behörden gehen davon aus, dass er als psychisch auffällig eingestuft werden muss. Er befindet sich weiterhin in ärztlicher Behandlung.

Die Schnitt-Verletzungen, wegen denen er ins Krankenhaus gebracht worden war, hatte sich der 25-Jährige zuvor in einem Supermarkt in Rosbach (Wetteraukreis) selbst zugefügt.

Weil er sich in einem Supermarkt in Rosbach selbst Schnitt-Verletzungen zugefügt hatte, war der 25-Jährige nach Gießen ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Weil er sich in einem Supermarkt in Rosbach selbst Schnitt-Verletzungen zugefügt hatte, war der 25-Jährige nach Gießen ins Krankenhaus eingeliefert worden.  © Screenshot Google Maps

Titelfoto: Bild-Momtage: dpa/Stefan Sauer, dpa/Maurizio Gamba

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