Blutige Messerattacke in Flüchtlingsunterkunft: Wie kam es zu dem Angriff?

In der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen kam es zu einer Auseinandersetzung.
In der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen kam es zu einer Auseinandersetzung.  © DPA/Arne Dedert

Gießen - Ein 35-jähriger Flüchtling soll am frühen Samstagmorgen in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Rödgener Straße seinen 31-jährigen Zimmergenossen mit einem Messer attackiert haben.

Die beiden waren "aus nichtigem Anlass" in Streit geraten, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelhessen gegenüber TAG24 am Montag erklärte.

Es bestehe zudem der Verdacht, dass der Angreifer "angetrunken" war, wie der Sprecher hinzufügte.

Der 31-Jährige konnte mit Schnittwunden an den Händen fliehen und den Sicherheitsdienst der Einrichtung verständigen.

Die Polizei war kurz darauf vor Ort. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen fest, wobei der Mann "erheblichen Widerstand" leistete, wie es in der Mitteilung vom Montag heißt.

Ein Richter erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Gießen weiter berichteten

Der 35-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft.

Titelfoto: dpa/Arne Dedert, 123RF, dpa/Patrick Pleul


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