Giftköder im Kleingartenverein: Es gab bereits Zoff mit fremden Hundehaltern!

Dresden - Schon wieder Aufregung um mutmaßliche Hunde-Giftköder!

Der Vorsitzender des Kleingartenvereins "Paradies", Eberhard Winter (63).
Der Vorsitzender des Kleingartenvereins "Paradies", Eberhard Winter (63).  © Thomas Türpe

Eine Frau fand am Ostersonntag im Kleingartenverein "Paradies" in Mickten vier Hackfleischbällchen, die offenkundig mit Tabletten versetzt waren (TAG24 berichtete). In der Anlage gibt es schon länger Zoff mit Gassi-Gehern.

Was genau in den Hackbällchen war, ermittelt jetzt die Polizei. "Die Beamten stellten die mutmaßlichen Giftköder sicher und prüfen nunmehr, um welche Tabletten es sich handelt", sagt Sprecher Marko Laske (45).

Erst im März waren vier Hunde erkrankt, die am Kleinzschachwitzer Elbufer vermeintliche Giftköder gefressen hatten. Diese entpuppten sich jedoch als alte Silvesterböller.

Im aktuellen Fall sucht die Polizei jetzt Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können.

Pieschens "Paradies" mit Videoüberwachung.
Pieschens "Paradies" mit Videoüberwachung.  © Thomas Türpe

Laut Eberhard Winter (63), Vorsitzender des Kleingartenvereins Paradies (65 Parzellen), gibt es in der Anlage schon längere Zeit Ärger mit Sparten-fremden Hundehaltern.

Die nutzen mit ihren Vierbeinern gern einen öffentlich zugänglichen Weg zu einem Park durch die Sparte, lassen jedoch regelmäßig den Kot oder Kotbeutel liegen. "Unsere Kleingärtner müssen die Hinterlassenschaften dann entsorgen", so Winter.

Den Giftköder-Vorfall wolle er nun mit seinen Mitgliedern auswerten.

Der Weg in der Sparte, an dem die mysteriösen Hinterlassenschaften für Ärger sorgen.
Der Weg in der Sparte, an dem die mysteriösen Hinterlassenschaften für Ärger sorgen.  © Thomas Türpe

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