14 tote Füchse entdeckt! Giftköder-Alarm in Berliner Forst?

Fuchshasser oder Krankheit? Was werden die Ermittlungen ans Tageslicht führen? (Bildmontage)
Fuchshasser oder Krankheit? Was werden die Ermittlungen ans Tageslicht führen? (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Berlin - Im Laufe der vergangenen Wochen fanden Anwohner einer Wohnsiedlung im Nordwesten von Berlin 14 verendete Füchse und ein Wildschwein. Der Verdacht liegt nah, dass am Spandauer Forst Giftköder verteilt wurden, wie der rbb berichtete.

Bislang sei zwar noch unklar, woran die Tiere verstorben sind. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Staupe, eine Viruserkrankung, die Füchse befallen haben könnte.

Diese Vermutung wird aber immer unwahrscheinlicher, denn die Anwohner fanden im Zusammenhang mit den toten Tieren auch viele zerstörte Fuchsbauten, die mit Glasscherben regelrecht überschüttet wurden - kein rein und raus möglich.

Ebenso wurden gefüllte Bambusrohre auf dem Gelände entdeckt, die den Verdacht auf mutmaßliche Giftköder verhärten. Um die genauere Todesursache herauszufinden, wurde das Landeskriminalamt mit dem Fall beauftragt.

Auch am Tegeler See, nur wenige Kilometer östlich des Spandauer Forstes, starben in den letzten Monaten insgesamt 14 Hunde unter geheimnisvollen Umständen (TAG24 berichtete). Giftige Substanzen fand man bei der Untersuchungen der Hunde bisher nicht, dennoch sind sich die Besitzer einig, das Giftköder ihre Tiere töteten.

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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