Kommt Gina-Lisa Vergewaltigungs-Talk bei "Adam sucht Eva" teuer zu stehen?

Frankfurt - Wird Gina-Lisa Lohfink ihre Plauderlaune bald zum teuren Verhängnis? Während der RTL-Nackt-Kuppelshow "Adam sucht Eva" suchte die 32-jährige Blondine das Gespräch mit Nakedei-Kumpan Jan Sokolowsky (29), wählte dabei aber ein brisantes Thema.

Für Gina-Lisa könnte die Wiederaufarbeitung der ominösen Partynacht im Jahr 2012 teuer werden.
Für Gina-Lisa könnte die Wiederaufarbeitung der ominösen Partynacht im Jahr 2012 teuer werden.  © MG RTL D

In einem ruhigen Moment kamen die gebürtige Hessin und der ehemalige "Love Island"-Kandidat in Folge drei der Sendung ins Plaudern. Aufgrund eines anscheinend ziemlich guten Verhältnisses der beiden entschied sich Gina-Lisa dazu Jan von einer Partynacht aus dem Jahr 2012 zu erzählen, die vor zwei Jahren in einem Prozess um angebliche Vergewaltigung endete.

"Das Letzte, was ich weiß: Ich war am Trinken und dann bin ich wieder wach geworden und war auf einmal in irgendeiner Wohnung. Das war alles eine geplante Sache", leitete die 32-Jährige das Thema Jan gegenüber ein und fügte an, dass sich sogar Ex-Freundinnen der beiden vermeintlichen Täter bei ihr gemeldet hätten, um sie zu warnen.

"Gina, die tun das mit Mädels. Die sind dafür bekannt. Die tun immer Sachen ins Getränk und füllen die ab und f***** die — meistens zu Zweit. Und stehen da richtig drauf’. Mit Schlagen und allem Drum und Dran", so Lohfink weiter.

Das Problem: Der Sex zu dem es in besagter Nacht kam sei laut Urteilsspruch des Berliner Amtsgericht Tiergarten einvernehmlich gewesen, die beiden Angeklagten wurden freigesprochen. Gina-Lisa hingegen wurde wegen Falschaussage verurteilt.

Jan Sokolowsky scheint mit Gina-Lisa blendend auszukommen. Wohl auch deswegen vertraute ihm die Hessin die pikante Geschichte an.
Jan Sokolowsky scheint mit Gina-Lisa blendend auszukommen. Wohl auch deswegen vertraute ihm die Hessin die pikante Geschichte an.

Zudem wurde verfügt, dass die ehemalige "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin weder behaupten dürfe, ihr seien K.O.-Tropfen verabreicht noch sei sie vergewaltigt worden.

Laut Informationen der Bild-Zeitung habe einer der damaligen Angeklagten nun rechtliche Schritte gegen Gina-Lisa in Anbetracht gezogen.

Sollten diese Früchte tragen, steht eine Geldstrafe von bis zu 250.000 Euro im Raum. Das Model selbst schweigt zur bestehenden Sachlage, jedoch äußerte sich ihr Anwalt in Folge dessen.

"Meine Mandantin hat sich nach Abschluss der Strafsache freiwillig in einem zivilrechtlichen Vergleich bereit erklärt, bestimmte Ereignisse künftig nicht als Vergewaltigungsgeschehen zu bewerten. Hieran hält sie sich in vollem Umfang, insbesondere auch in der aktuellen TV-Folge", so Lohfink-Anwalt Burkhard Benecken.

Ob die von Gina-Lisa getätigten Aussagen gegenüber Jan nun tatsächlich ausreichen, um ihr daraus einen juristischen Strick zu drehen bleibt abzuwarten.

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