Schwerer Glatteis-Unfall auf der Autobahn: Vier Verletzte nach Kettenreaktion

Pirna - Der Wetterdienst hatte gewarnt, trotzdem ist es in den frühen Morgenstunden am Montag zu zahlreichen Glätteunfällen gekommen. So auch auf der A17 in der Nähe von Pirna.

Der VW wurde durch den Seat auf einen Transporter geschoben, danach krachte er in die Leitplanke.
Der VW wurde durch den Seat auf einen Transporter geschoben, danach krachte er in die Leitplanke.  © Marko Förster

Gegen 5.30 Uhr kam es offenbar aufgrund von Glätte zu einer gefährlichen Kettenreaktion. Denn ein Seat mit rumänischem Kennzeichen war bei den gefährlichen Straßenverhältnissen offenbar in Richtung Prag zu schnell unterwegs und krachte an der Anschlussstelle Bad Gottleuba in einen VW Golf.

Der wurde dadurch auf einen Transporter samt Autoanhänger geschoben und krachte anschließend in die Leitplanke.

Bei dem heftigen Unfall wurden insgesamt vier Menschen teils schwer verletzt, darunter drei Männer, die in dem Unfallverursacher-Auto (Seat) saßen sowie der VW-Fahrer.

Einer der Männer aus dem Seat wurde in die Uniklinik Dresden eingeliefert, die anderen drei Verletzte in ein Krankenhaus in Pirna.

Die Autobahn musste zeitweise in Richtung Prag voll gesperrt werden, die Bergungsarbeiten dauerten bis ungefähr 9 Uhr an. Die Unfallautos wurden allesamt abgeschleppt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Seat hatte den Unfall auf glatter Straße verursacht.
Der Seat hatte den Unfall auf glatter Straße verursacht.  © Marko Förster

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