Hakenkreuz auf CDU-Plakat: "Feigheit kotzt mich an"

Glauchau - Beschmierte Wahlplakate sind Alltag. Aber am Wochenende war für die CDU-Kandidatin Ines Springer eine Grenze überschritten.

Ines Springer schritt nach der Hakenkreuzattacke zur Spraydose und Selbsthilfe.
Ines Springer schritt nach der Hakenkreuzattacke zur Spraydose und Selbsthilfe.  © Andreas Kretschel

"Hakenkreuze und SS-Runen auf meinem Plakat an der Ecke Aue-/Lindenstraße waren zu viel. Dagegen musste ich etwas tun."

Ines Springer fuhr hin, sah einen (legalen) Graffitisprayer in der Nähe arbeiten.

"Ich sprach ihn an. Er half mir sofort und setzte ein Smiley über ein Hakenkreuz."

Dann griff die Politikerin selbst zur Spraydose, schrieb auf ihr Plakat: "Feigheit kotzt mich an". Denn: "Wer etwas gegen mich hat, soll mich ansprechen, nicht Plakate verschmieren."

Titelfoto: Andreas Kretschel

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