Auf diesem sächsischen Fußballplatz lauert die Gefahr unter der Erde

Nachdem der Sportplatz wieder in Schuss war, haben Maulwürfe den eigens aufgestellten Wildschutzzaun untergraben.
Nachdem der Sportplatz wieder in Schuss war, haben Maulwürfe den eigens aufgestellten Wildschutzzaun untergraben.  © Andreas Kretschel

Wernsdorf - Die Fußballer des TSV Wernsdorf haben ein tierisches Problem: Nachdem ihr Spielfeld im Oktober zweimal in Folge von Wildschweinen verwüstet wurde, wappneten sie den Sportplatz mit einem Wildschutzzaun. Doch die nächste Gefahr lauerte unter der Erde.

"Langsam ist es nicht mehr lustig", sagt Marcel Eberhard (35), Fußball-Abteilungsleiter vom TSV Wernsdorf. Gerade hatte er mit seinen Vereinskollegen das Fußballfeld von Wildschweinlöchern befreit.

Nun ist der Platz mit Maulwurfshügeln übersät.

Zehn Arbeitseinsätze waren nötig, um das Spielfeld nach zwei Wildschwein-Attacken wieder in Schuss zu bekommen. "Der Platz war über Wochen nicht bespielbar, die Löcher waren bis zu 30 Zentimeter tief", erklärt Eberhard das Ausmaß der Verwüstung. "Viele Mitglieder und Freunde haben geholfen, sie zu beseitigen." Nun scheint die Mühe umsonst gewesen zu sein. Denn der extra aufgestellte Wildschutzzaun hielt leider keine Maulwürfe ab.

Spätestens bis zum 18. März 2018 muss der Rasen wieder grün sein. Denn dann treten die Wernsdorfer daheim gegen den SV Fortschritt Glauchau 2 an.

Wie heftig die Wildschweine vorigen Monat in Wernsdorf gewütet haben, ist am Rand des Spielfeldes noch immer sichtbar.
Wie heftig die Wildschweine vorigen Monat in Wernsdorf gewütet haben, ist am Rand des Spielfeldes noch immer sichtbar.  © Andreas Kretschel

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