Innenstadt dicht: 30.000 Teilnehmer zu Klimademo erwartet

Hamburg/Kiel - Die nächste "Fridays for Future"-Demo steht in den Startlöchern: Am Freitag geht der globale Klimastreik in eine neue Runde, Veranstalter und Polizei rechnen mit rund 30.000 Teilnehmern.

Teilnehmer der Klima-Demonstration "Fridays for Future" demonstrieren am Jungfernstieg.
Teilnehmer der Klima-Demonstration "Fridays for Future" demonstrieren am Jungfernstieg.  © Citynewstv/dpa

Treffpunkt ist der Hamburger Rödingsmarkt zu der symbolischen Uhrzeit fünf nach zwölf. Am Jungfernstieg, wo die Streiks bisher stattfanden, gebe es aufgrund des seit dieser Woche laufenden Weihnachtsmarkts zu wenig Platz.

Zuletzt waren bis zu 100.000 Menschen in Hamburg zum globalen Klimastreik auf die Straße gegangen. Unterstützung kommt unter anderem von der Band Deichkind.

"Die Band empfindet es als unglaublich wichtig, sich zu positionieren und ihren Status auch zu nutzen und damit die Bewegung zu unterstützen", sagte eine Sprecherin. Nach Angaben der Veranstalter sollen auch Teesy Tones und Courtier auftreten.

Anlass für den Streik am Freitag ist die UN-Klimakonferenz Anfang Dezember in Madrid. "Der Klimaschutz der Staaten ist freiwillig und diese Freiwilligkeit hat bisher keine Wirkung gezeigt. Deshalb gehen wir auf die Straße", sagte Jesko Henning, einer der Sprecher von "Fridays for Future".

Die Polizei warnte am Donnerstag bereits vor erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt und riet dazu, am Freitag auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen oder den betroffenen Bereich weiträumig mit dem Auto zu umfahren.

Update, 9.50 Uhr: Verkehrsbehinderungen

Die Vorbereitungen für die Fridays-for-Future-Demonstration haben in Hamburg am Freitagmorgen zu ersten Verkehrsbehinderungen geführt.

Wegen des Aufbaus einer Bühne wurde die Willy-Brandt-Straße in Richtung Millerntorplatz um 4 Uhr gesperrt. Im Berufsverkehr sorgte das für erhebliche Behinderungen. Auf der A255 staue es sich stadteinwärts zwischen dem Kreuz Hamburg-Süd und Veddel auf rund zwei Kilometern, teilte ein Sprecher der Verkehrsleitstelle am Morgen mit.

Im weiteren Verlauf stockte der Verkehr auf der Amsinckstraße bis zum Deichtorplatz, an dem die Sperrung der Willy-Brandt-Straße beginnt. Da viele Autofahrer über die Hafen-City auswichen, kam es nach Angaben des Sprechers auch hier zu mehr Verkehr.

Es sei damit zu rechnen, dass sich die Verkehrslage im Laufe des Tages noch weiter verschärfen werde, sagte der Sprecher.

Titelfoto: Citynewstv/dpa

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