Vergewaltigte Sächsin auf Rügen: Täter noch immer nicht gefasst

Am 1. Mai war eine 56-jährige Urlauberin aus der Nähe von Leipzig vergewaltigt und verletzt worden. Ein Massen-Gentest ergab keinen Treffer. (Symbolbild)
Am 1. Mai war eine 56-jährige Urlauberin aus der Nähe von Leipzig vergewaltigt und verletzt worden. Ein Massen-Gentest ergab keinen Treffer. (Symbolbild)  © DPA

Göhren/Leipzig - Die Suche nach dem Vergewaltiger der sächsischen Urlauberin auf der Insel Rügen geht weiter.

Ein Massen-Gentest, bei dem 210 Männer im Januar eine freiwillige Speichelprobe abgegeben hatten, ergab keine Treffer, wie der Leitende Oberstaatsanwalt Sascha Ott am Donnerstag in Stralsund sagte.

Aufgerufen waren etwa 500 Männer zwischen 15 und 35 Jahren, die sich zwischen dem 30. April und 1. Mai 2017 in Göhren aufgehalten hatten (TAG24 berichtete).

Eine 56 Jahre alte Urlauberin aus der Nähe von Leipzig war dort am 1. Mai auf dem Rückweg vom Strand von hinten attackiert, mit einem Messer bedroht und vergewaltigt worden. Der Mann floh, das Opfer wurde durch das Messer schwer verletzt (TAG24 berichtete).

Am Opfer sicherten Rechtsmediziner DNA-Spuren des Täters. Laut Ott wird die Polizei nun nochmals die knapp 300 Männer anschreiben und zum freiwilligen Test einladen, die ihre Speichelprobe bislang nicht abgegeben haben.

Titelfoto: DPA


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