Software-Firma Teamviewer will an die Börse

Göppingen - Das Softwareunternehmen Teamviewer will noch in diesem Jahr an die Frankfurter Börse gehen.

Die Firmenzentrale in Göppingen.
Die Firmenzentrale in Göppingen.  © DPA

Dabei sollen voraussichtlich nur Aktien des aktuellen Eigentümers Permira platziert werden, wie das Unternehmen am Mittwoch in Göppingen nahe Stuttgart mitteilte.

Der britische Finanzinvestor will damit fünf Jahre nach seinem Einstieg Kasse machen.

Für Permira dürfte sich der Börsengang lohnen. Teamviewer machte zwar am Mittwoch keine Angaben über das angepeilte Volumen. Experten gehen aber davon aus, dass das schnell wachsende und hoch profitable Unternehmen bei einem Börsengang insgesamt mit 4 bis 5 Milliarden Euro bewertet wird.

Zudem wurde zuletzt darüber spekuliert, dass Permira 30 bis 40 Prozent der Anteile loswerden will. Damit könnte das Volumen des Börsengangs bis zu zwei Milliarden Euro betragen.

Permira hatte das erst 2005 gegründete Unternehmen 2014 für 870 Millionen Euro gekauft.

Bei Teamviewer arbeiten Menschen aus zahlreichen Nationen. (Archiv)
Bei Teamviewer arbeiten Menschen aus zahlreichen Nationen. (Archiv)  © DPA

Titelfoto: DPA

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