Schlimme Zustände in der Wache: Feuerwehr fiel die Decke auf den Kopf

Görlitz - Und plötzlich stürzte die Zwischendecke ein ... Um die Gebäude der verschiedenen Freiwilligen Feuerwehren in Görlitz steht es ziemlich schlecht.

CDU-Stadtrat und selbst Feuerwehrmann: Matthias Urban (44) kämpft um Geld für die Instandsetzung der desolaten Gebäude.
CDU-Stadtrat und selbst Feuerwehrmann: Matthias Urban (44) kämpft um Geld für die Instandsetzung der desolaten Gebäude.  © Rafael Sampedro

Im Ortsteil Weinhübel krachte gerade erst die Decke ein, in Klingewalde ist das Dach undicht: "Ein unhaltbarer Zustand für die Kameraden", schimpft Stadtrat Matthias Urban (44, CDU).

Er ist selbst Mitglied der Wehr Stadtmitte. "Selbst bei uns ist das Gerätehaus in einem desolaten Zustand. Es gibt keine Duschen, die Sanitäranlagen sind aus den 60er-Jahren, Männer und Frauen können sich nur gemeinsam umziehen, weil der Platz für getrennte Bereiche fehlt."

Noch schlimmer trifft es aber seine Kameraden der Wehren Weinhübel und Klingewalde. "In Weinhübel kam die Zwischendecke runter, das Dach wurde erst vor einiger Zeit neu gemacht, dabei ist der schlechte Zustand der Zwischendecke aber scheinbar nicht aufgefallen." Schaden: 60.000 Euro.

Besonders bitter: "Das war schon im Juni, seitdem ist nichts passiert. Die Kameraden sind in ein gegenüberliegendes Bürgerbüro umgezogen." In Klingewalde ist das Dach undicht. So kam Feuchtigkeit ins Innere, es gibt keine Heizung.

"Ich bringe das Problem im heutigen Stadtrat erneut an und hoffe, dass wir ein Stück weiterkommen. Ich weiß, dass auch fraktionsübergreifend einige bereit sind, die Sache anzugehen."

Titelfoto: Rafael Sampedro

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