Hier wird die nächste Kohlegrube zum See

Görlitz - Wasser Marsch! In der Lausitz kommt die nächste ausgediente Kohlegrube unter Wasser.

Vertreter der LEAG stehen an einem Zulaufgraben des Hermannsdorfer Sees. Am Freitag begann die Flutung.
Vertreter der LEAG stehen an einem Zulaufgraben des Hermannsdorfer Sees. Am Freitag begann die Flutung.  © DPA

Am künftigen Hermannsdorfer See bei Weißwasser (Landkreis Görlitz) hat die Flutung begonnen.

Nach Angaben des Bergbauunternehmens LEAG sollen in den kommenden fünf bis sieben Jahren rund 24,3 Millionen Kubikmeter Wasser in den See fließen, der in der Bergbaufolgelandschaft des Tagebaus Nochten liegt.

Das Wasser kommt aus der nahe gelegenen betriebseigenen Grubenwasserbehandlungsanlage Tzschelln.

Bis 2004 wurde an der Stelle noch Kohle abgebaut. Von 2005 bis 2013 formten dann Bergleute das künftige Seebecken. Der Hermannsdorfer See ist etwa 250 Hektar groß und bis zu 25 Meter tief.

Wasser läuft über einen Graben hinab zur einstigen Kohlegrube. In den kommenden fünf bis sieben Jahren werden 24,3 Millionen Kubikmeter in den See fließen.
Wasser läuft über einen Graben hinab zur einstigen Kohlegrube. In den kommenden fünf bis sieben Jahren werden 24,3 Millionen Kubikmeter in den See fließen.  © DPA

Titelfoto: DPA


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