Neue Bundespolizei-Streife: Diese Autos fahnden (fast) von selbst

Görlitz - Seit knapp acht Jahren gehen Bundespolizisten mit tschechischen Zöllnern in Ludwigsdorf gemeinsam auf Streife.

Nicht nur flotte Autos, auch schnelle Technik dürfte Kriminellen im Grenzgebiet in Zukunft das Leben schwerer machen.
Nicht nur flotte Autos, auch schnelle Technik dürfte Kriminellen im Grenzgebiet in Zukunft das Leben schwerer machen.  © Bundespolizei

Für ihre Kontrollen und die Überwachung des Grenzraums hat ihnen die Europäische Kommission gerade zwei neue Fahrzeuge für die deutsch-polnische Dienststelle übergeben.

Der Landrover Discovery trägt ein deutsches Kennzeichen, der Mercedes Vito ein polnisches. Eigens für ihren Einsatz im Grenzgebiet sind sie mit "Straz Graniczna" und "gemeinsame Streife" gekennzeichnet.

Schmuggler, Schleuser und andere Ganoven dürften es in Zukunft schwerer haben. "Die Fahrzeuge sind mit Kommunikations- und IT-Technik beider Behörden ausgestattet", so Bundespolizeisprecher Axel Bernhardt (35).

Damit entfallen lange Recherche-Wege, Fahndungen können auf direktem Weg herausgegeben werden. Rund 20 Beamte beider Länder sind in der Ludwigsdorfer Dienststelle beschäftigt.

Als Pilotprojekt wurde sie im März 2012 eingerichtet und ist seit Januar offiziell eine von drei deutsch-polnischen Dienststellen im Bereich der Bundespolizeidirektion Pirna.

Titelfoto: Bundespolizei

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