Schädelknochen auf Militärgelände: Rätsel um den Toten gelöst

Das Rätsel um den Toten wurde innerhalb weniger Tage gelöst (Symbolbild).
Das Rätsel um den Toten wurde innerhalb weniger Tage gelöst (Symbolbild).  © DPA

Görlitz - Grusel-Fund: Auf einem Truppenübungsplatz wurden am 11. Juli Schädel-Reste gefunden (TAG24 berichtete). Gemeinsam mit Mitarbeiten des Landesamtes für Archäologie und Bundeswehrsoldaten haben Kriminaltechniker den Fund in der Oberlausitz nun aufgeklärt.

In tagelanger forensischer Kleinarbeit hätten sie ein fast vollständiges menschliches Skelett freigelegt, teilte die Polizeidirektion Görlitz am Freitag mit.

Eine gerichtsmedizinische Untersuchung habe ergeben, dass es sich um die sterblichen Überreste eines Mannes handele - höchstwahrscheinlich eines Wehrmachtssoldaten, der seit dem Zweiten Weltkrieg im Sand des Truppenübungsplatzes lag.

Ein ebenfalls gefundener Ehering verriet, dass der Tote im Juni 1924 geheiratet hat.

Sämtliche Knochen des Unbekannten wurden der Kriegsgräberfürsorge übergeben, die für die Bestattung sorgen wird.

Titelfoto: DPA


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