Was ist denn nur mit der Landeskrone in Görlitz los?

Görlitz - Der 420 Meter hohe Hausberg von Görlitz gilt als beliebtes Ausflugsziel: die Landeskrone. Doch jetzt fehlt sprichwörtlich eine Zacke in der Krone.

Restaurant- und Burghotel-Betreiberin Rosita Vogt kann auf der Landeskrone durch wildernden Bewuchs kaum ihre Terrasse unter den Bäumen erblicken.
Restaurant- und Burghotel-Betreiberin Rosita Vogt kann auf der Landeskrone durch wildernden Bewuchs kaum ihre Terrasse unter den Bäumen erblicken.  © Andre Schulze

Denn ein Teil der Holzveranda unter dem Turm von Gaststätte und Burghotel auf der Landeskrone ist gesperrt, kann von Gästen nicht mehr genutzt werden.

"Der Zahn der Zeit hat an der Veranda genagt. Wir haben den Terrassenboden zurückgebaut", sagt Geschäftsführerin Rosita Vogt.

"Doch dabei kam zum Vorschein, dass am Unterbau mehr kaputt war als gedacht." Die Veranda ist so marode, dass die Erbbaupächter sie nicht selbst reparieren können und eine Fachfirma beauftragten.

Spätestens nächstes Jahr soll eine neue Veranda fertig und auch für Theater und Veranstaltungen nutzbar sein.

Ein anderes Problem bleibt: "Weil wir jetzt als ein spezielles europäisches Natur- und Landschaftsschutzgebiet heraufgestuft wurden, darf Baumbewuchs nicht mehr beschnitten werden", klagt Vogt.

"Gästen ist damit der Panoramablick verstellt." Auch der Landskron-Express fährt schon lange nicht mehr. Vogt: "Er bekam keinen TÜV mehr." Da ist Kraxeln angesagt, um ein Bierchen auf der Landeskrone genießen zu können...

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