381 Beamte, 1154 Fahrzeuge: Was war an der Grenze zu Polen los?

Görlitz - Bei einer großangelegten Polizeikontrolle an der deutsch-polnischen Grenze wollten Beamte im Landkreis Görlitz Einbrechern, Dieben und Schmugglern das Handwerk legen.

In der Zeit von 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr waren Beamte entlang der Neiße-Grenze im Einsatz.
In der Zeit von 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr waren Beamte entlang der Neiße-Grenze im Einsatz.  © Danilo Dittrich

Ab Montagnachmittag bis in die Nacht zum Dienstag kontrollierten 381 Beamte entlang der Neiße-Grenze 1.154 Fahrzeuge und etwa 1.177 Personen. Dabei stellten sie 15 Straftaten fest.

Drei Haftbefehle wurden vollstreckt. In zwei Fällen wird wegen des Verdachts der Hehlerei ermittelt, in acht Fällen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

"Insgesamt 15 Verstöße gegen das Straßenverkehrsgesetz beanzeigten die Polizeibeamten gegen Fahrzeugführer, welche unter Einwirkung von berauschenden Mitteln (12 Feststellungen) und unter Einfluss von Alkohol (drei Feststellungen) ihren Pkw lenkten", heißt es in einer Mitteilung der Polizeidirektion Görlitz.

Auch ein Verstoß gegen das Waffengesetz wurde festgestellt, außerdem jeweils zwei Verkehrsstraftaten und zwei Diebstahldelikte.

Immer wieder kommt es zu Polizeikontrollen an den Grenzübergängen zur Republik Polen.

Vor rund einem Monat kontrollierten 700 Beamte bei einer Riesen-Razzia in Sachsen 1.723 Autos (TAG24 berichtete).

Die Polizeikontrollen erstreckten sich von Bad Muskau bis Zittau.
Die Polizeikontrollen erstreckten sich von Bad Muskau bis Zittau.  © Danilo Dittrich
Auch Spürhunde waren im Einsatz.
Auch Spürhunde waren im Einsatz.  © Danilo Dittrich

Titelfoto: Danilo Dittrich

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