Zwei Polizisten bei Demo verletzt. Böllerwerfer festgenommen

Die Demonstration "Görlitz wehrt sich" verlief ohne Vorkommnisse.
Die Demonstration "Görlitz wehrt sich" verlief ohne Vorkommnisse.

Görlitz - Im Rahmen der Demonstration "Görlitz wehrt sich" sind am Sonnabend zwei Polizisten verletzt worden. Wie die Beamten mitteilten, erlitten die Kollegen ein Knalltrauma.

Der Vorfall passierte, als die Demo an der Kreuzung Jakobstraße/Hospitalstraße auf Gegendemonstranten traf. Aus ihrer Gruppe wurden auf die Teilnehmer sowie Polizisten Böller geworfen.

Jedoch konnten die Beamten relativ schnell einen Tatverdächtigen ermitteln. Ein 21-jähriger Görlitzer wurde festgenommen, gegen ihn wird unter anderem wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt. Die Böller, die er auf die Beamten warf, waren in Deutschland nicht genehmigt.

Zudem ermittelt die Polizei gegen neun weitere Personen wegen Landfriedensbruch. Während "Görlitz wehrt sich" die Berliner Straße, die Bahnhofstraße und die Jakobstraße passierte, hatten in Höhe der Straßburgpassage einige Gegendemonstranten versucht, den Aufzug zu blockieren.

Die Polizei entschied sich daraufhin, die Route zu ändern. Bei der geplanten Abschlusskundgebung vor dem Postgebäude lösten die Beamten dann mit körperlicher Gewalt eine Blockade auf und erteilten Platzverweise.

Insgesamt wurden an diesem Abend 16 Straftaten registriert. Neben der Festnahme des 21-Jährigen gab es zwei Anzeigen wegen Beleidigung, zehn Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und eine Körperverletzung.

Die Polizei musste bei der Abschlusskundgebung die Blockade der Gegendemonstranten auflösen.
Die Polizei musste bei der Abschlusskundgebung die Blockade der Gegendemonstranten auflösen.
Beim Aufeinandertreffen der beiden Lager wurden von einem 21-Jährigen Böller auf Polizisten und Demonstranten geworfen.
Beim Aufeinandertreffen der beiden Lager wurden von einem 21-Jährigen Böller auf Polizisten und Demonstranten geworfen.

Fotos: Jonny Linke


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