14-Jähriger attackiert schlafende Eltern mit Messer: Mutter überlebt, doch Vater stirbt

Wien (Österreich) - Er ging mit dem Messer auf sein Eltern los und tötete dabei seinen Vater - nun ist ein 15-Jähriger in Österreich zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Die Bluttat ereignete sich in der Nacht auf den 24. September im österreichischen Götzis. (Symbolbild)
Die Bluttat ereignete sich in der Nacht auf den 24. September im österreichischen Götzis. (Symbolbild)  © DPA

Trotz seiner gestörten psychischen Entwicklung sei der Jugendliche zurechnungsfähig gewesen, befand das Landgericht in Feldkirch in Vorarlberg am Dienstagabend. Die Verurteilung wegen Mordes an seinem Vater und Mordversuchs an seiner Mutter ist noch nicht rechtskräftig.

Unstrittig war bei dem Prozess die Tat in dem Haus der Familie in Götzis. Demnach ging der damals 14-Jährige im vorigen September in einer Nacht mit einem langen Messer auf seinen schlafenden Vater los. Der 51-Jährige verblutete. Als die damals 52-jährige Mutter versuchte, ihren Sohn wegzuziehen, stach er sie in den Rücken.

Die Richter stützten sich auf zwei Gutachten, die dem Schüler eine gestörte Persönlichkeitsentwicklung bescheinigten, aber keine geistig-seelische Abnormität.

Der Junge selbst konnte die Tat vor Gericht nicht erklären.

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