Schaulaufen bei den Golden Globes, doch eine Dame amüsiert das Netz besonders

Los Angeles - Sie ist auf fast jedem Foto zu sehen! Die Wasserträgerin Kelleth Cuthbert war der heimliche Star der Golden Globe Awards 2019.

Rachel Brosnahan gewann einen Golden Globe Award als beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie/Musical für ihre Leistung als Miriam "Midge" Maisel in "The Marvelous Mrs. Maisel".
Rachel Brosnahan gewann einen Golden Globe Award als beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie/Musical für ihre Leistung als Miriam "Midge" Maisel in "The Marvelous Mrs. Maisel".  © DPA

Sie setzte sich gekonnt in Szene - was bei ihrem Beruf auch kein Wunder ist: Cuthbert ist ein begehrtes Model.

Außerdem hat sie fast 70.000 Abonnenten bei Instagram. Ihr einfallsreicher Auftritt bei den Golden Globes hat ihr einige Tausend Follower mehr beschert.

Denn bevor es mit der Verleihung losging, wurden die Stars wie üblich auf dem Roten Teppich fotografiert.

Auf vielen Bildern ist Cuthbert im Hintergrund zu sehen. Von den US-Medien wurde sie als "Fiji Water Girl" bezeichnet.

Sie war und ist DAS Highlight in den Sozialen Netzwerken!

Viele User haben Fotomontagen erstellt und damit für große Lacher gesorgt.

Ihr Ziel hat Cuthbert damit auf jeden Fall erreicht: Große mediale Aufmerksamkeit.

"Bohemian Rhapsody" überrascht, "Green Book" begeistert, "A Star Is Born" geht leer aus

Kein Film bekam mehr Awards: "Green Book" räumte drei Trophäen ab. Hier freuen sich von links nach rechts Hauptdarsteller Viggo Mortensen, Regisseur Peter Farrelly, Nebendarstellerin Linda Cardellini und Nebendarsteller Mahershala Ali.
Kein Film bekam mehr Awards: "Green Book" räumte drei Trophäen ab. Hier freuen sich von links nach rechts Hauptdarsteller Viggo Mortensen, Regisseur Peter Farrelly, Nebendarstellerin Linda Cardellini und Nebendarsteller Mahershala Ali.  © DPA

Der wichtigste Teil der Veranstaltung war aber ein anderer: Die Verleihung der Awards.

Denn die Golden Globes sind in der Filmwelt der zweitwichtigste Preis nach den "Oscars" und ein entscheidender Fingerzeig, wer dort gewinnen könnte.

Deshalb war alles, was Rang und Namen hatte, im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills versammelt.

Und es gab einige Überraschungen: So gewann das Freddie-Mercury-Biopic "Bohemian Rhapsody" (>>Kritik von tag24.de) sowohl den Preis als bester Film – Drama, als auch den als bester Hauptdarsteller – Drama für Ramik Maleks überragende Leistung als Mercury.

Hochverdient waren auch die Auszeichnungen für Glenn Close, die in "Die Frau des Nobelpreisträgers" (>>Kritik von tag24.de) eine der besten schauspielerischen Leistungen der letzten Jahre zeigte und das Netflix-Meisterwerk "Roma", für das Alfonso Cuarón die Trophäe als bester Regisseur und außerdem für den besten fremdsprachigen Film entgegennehmen konnte und damit auch den deutschen Beitrag "Werk ohne Autor" ausstach.

Einer der großen Favoriten - "A Star Is Born" - ging in den wichtigsten Kategorien leer aus, erhielt aber immerhin den Award für den besten Filmsong "Shallow".

Der Sieger des Abends war allerdings der überwältigende Film "Green Book - Eine besondere Freundschaft", der am 31. Januar in die deutschen Kinos kommt. Das Werk von Regisseur Peter Farrelly erhielt die Trophäen in den Kategorien bester Film – Komödie/Musical, bestes Drehbuch und bester Nebendarsteller (Mahershala Ali).

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