"Goodbye Deutschland"-Auswanderer macht jetzt Musik in Meißen

Dresden - Er verbrachte fast sein halbes Leben in Thailand und auf den Philippinen: Auswanderer Ritchie Newton (54).

Eben noch in Thailand, jetzt in Sachsen: In Meißen hatte Rocksänger Ritchie Newton (54) sein erstes Comeback-Engagement.
Eben noch in Thailand, jetzt in Sachsen: In Meißen hatte Rocksänger Ritchie Newton (54) sein erstes Comeback-Engagement.  © Andreas Weihs

Der gebürtige Niederbayer war Koch, Fließbandarbeiter, Leichenwäscher, Gerüstbauer, Asbestentsorger, Gastronom - und vor allem Sänger. Als solcher hat Ritchie seine neue musikalische Heimat in Meißen gefunden.

Vor mehr als 20 Jahren wanderte Ritchie nach Thailand aus, als "Elvis Tribute Artist" tourte der zweifache Vater durch ganz Asien.

Durch die VOX-Serie "Goodbye Deutschland" wurde der Rock'n'Roller 2011 über Nacht bekannt. Seit Anfang des Jahres hat Ritchie Newton einen neuen Manager: Siggi Köpp aus Niederau. "Ich habe Siggi im Januar in Khao Lak in Thailand kennengelernt. Er war zu Gast im Ocean Breeze Resort", erzählt Ritchie. "Ich trat mit meiner 'A Touch of Elvis and Much More'-Show auf."

Mittlerweile ist Ritchie seit zwei Monaten in Deutschland. "In Niederau arbeite ich an zwei neuen, sehr persönlichen Songs für mein Best-of-Album."

Ex-Auswanderer Ritchie haut wieder zuhause in die Tasten. Noch in diesem Jahr soll sein neues Best-of-Album erscheinen.
Ex-Auswanderer Ritchie haut wieder zuhause in die Tasten. Noch in diesem Jahr soll sein neues Best-of-Album erscheinen.  © Andreas Weihs

Der Song "Born to Rock" erinnert an Ritchies Jugendzeit, als er ein großer Fan von AC/DC war - zum Leidwesen seiner Eltern. "Wohin" ist seinem verstorbenen Sohn Rino gewidmet.

Ritchies erster gebuchter Auftritt unter neuem Management: beim Osterfeuer in Okrilla.

Im Vorfeld sagte er: "Auf diesen Auftritt freue ich mich sehr, denn es ist das erste Mal, dass ich nach über 20 Jahren wieder im Osten Deutschlands auftrete. Ich werde bekannte Klassiker von "Highway to Hell" bis "Sweet Home Alabama" zum Besten geben."

Titelfoto: Andreas Weihs

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