In Gotha liest man an besonders ungewöhnlichen Orten

In Gotha bemüht man sich besonders ums Vorlesen. (Symbolbild)
In Gotha bemüht man sich besonders ums Vorlesen. (Symbolbild)  © DPA

Gotha - Lesungen in einer Gefängniszelle, im Sozialgericht, in einer Sauna: Für ihre Reihe "Vorlesungen an ungewöhnlichen Orten" wird Gotha als erste Stadt in Thüringen mit dem Titel "Außergewöhnliche Vorlesestadt 2017" geehrt.

Die Geschichten seien passend zu den Orten ausgewählt worden und ermöglichten es den kleinen Zuhörern, buchstäblich in die Abenteuer ihrer Kinderbuchhelden einzutauchen, lobte die Jury die Aktionen der Stadtbibliothek. Auch im Tierpark, bei der Feuerwehr, im Kunstforum, Brauerei, Kirche, in einer Tanzschule und einem Bäcker konnten die Mädchen und Jungen Geschichten lauschen.

Die gesamte Stadt mit vielen Institutionen und Unternehmen habe sich engagiert, um die Kinder für das Lesen zu begeistern, hieß es. Die Reihe soll 2018 fortgesetzt werden.

Neben Gotha werden auch Köln und Marienthal im Westerwald mit dem Titel geehrt. Insgesamt 30 Kommunen bewarben sich 2017 um den Titel. Die Initiatoren des bundesweiten Vorlesetags hatten den Titel zum fünften Mal ausgelobt.

Titelfoto: DPA


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