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Menschenmassen vor der Frauenkirche!

Dresden - Jedes Jahr kommen Zehntausende aus dem In- und Ausland, um Teil des größten regelmäßigen Open-Air-Gottesdienstes Deutschlands zu sein. Der "Weihnachtlichen Vesper" auf dem Neumarkt.
Viele Tausend Besucher kamen am Mittwoch zur Vesper.
Viele Tausend Besucher kamen am Mittwoch zur Vesper.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Wahrlich weihnachtlich, auch bei milden Temperaturen: Die 23. Weihnachtliche Vesper vor der Frauenkirche zog kurz vor dem Weihnachtsfest Zehntausende Besucher auf den Neumarkt vor der Frauenkirche. Dort begrüßte Sebastian Feydt (50), Pfarrer der Frauenkirche, die Zuschauer:

„Herzlich Willkommen, diese Botschaft gilt für alle hier auf dem Neumarkt und allen anderen in unserer Stadt. Wir zeigen der Welt heute Abend das weihnachtliche, das friedliebende Gesicht unserer Bürgerschaft.“

Die passende musikalische Botschaft sendete der Kammerchor der Frauenkirche mit dem Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“.

Landesbischof Carsten Rentzing (48) verkündete als zentralen Gedanken der Vesper: „Es ist der Geist der Nächstenliebe, der das prägte, was man das christliche Abendland nennt.“

Auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (56, CDU) sprach zu den Gästen. Neben der Hoffnung, die das Weihnachtsfest entfalten könne, richtete er auch eine klare Botschaft an verunsicherte Bürger: „Wer seinem Unbehagen Ausdruck verleihen will, der sollte dabei keine Grenzen überschreiten. Das geht auch nicht zusammen mit den christlichen Werten, auf die sich in letzter Zeit so häufig berufen werde.“

Die Predigt von Landesbischof Carsten Rentzing:

„Weihnachten - aus der Sicht des christlichen Glaubens ist es nicht das einzige und auch nicht das höchste Fest, das zur Ausprägung und Gestalt des Abendlandes beigetragen hat; aber für unsere Regionen ist es vielleicht dennoch das bedeutendste.

Wenn man über das Abendland nachdenkt kommt man jedenfalls am Kind in der Krippe nicht vorbei.

Wer wissen will, was das Abendland zum Abendland gemacht hat, der muss auf dieses Kind schauen und der muss darüber nachdenken, was es mit seinen Würdenamen auf sich hat. Ein Fürst des Friedens ist er. Und so einen Fürsten können wir wahrlich brauchen. Wir können ihn brauchen in den Kriegsregionen dieser Welt, in denen Menschen fürchterlich leiden müssen. Regionen, in denen die Herzen und Seelen zerfressen werden von Hass und Gewalt.

Was könnte geschehen, wenn dort die Weihnachtsbotschaft gehört würde und der Friedefürst in die Herzen einzöge? Das Kind in der Krippe eignet sich nicht, um die Spirale des Hasses und der Gewalt immer weiter zu treiben. Die Geburt eines Kindes ist ein Geschehen der Hoffnung und der Liebe, nicht des Hasses und der Gewalt.

Aber wir dürfen nicht nur an die Kriegsregionen denken, wenn es um den Friedefürsten geht. Denn Friede ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Auch über unser Land hat sich eine Unruhe gelegt. Streit hat sich ausgebreitet über die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit. Die Sprache wird härter, die Herzen zorniger. Unversöhnlich steht man sich gegenüber.

Und es gibt sogar solche, die gewalttätig werden. Gewalttätig gegen die, die anderer Meinung sind. Gewalttätig gegen die Fremden. Was könnte geschehen, wenn all jene die Weihnachtsbotschaft hörten? Was könnte geschehen, wenn bei ihnen der Friedefürst in die Herzen einzöge? Segensreich wäre dies für unser Land: Dessen bin ich gewiss.

Ein göttlicher Held ist das Jesuskind. Viele haben ganz andere Vorstellungen von Heldentum. Ganz anders aber dieses Kind. Sein Heldenmut steht von Beginn an unter dem Vorzeichen der Gewaltlosigkeit. Und sie weist auch uns den Weg. Auch darüber werden wir immer wieder neu nachdenken müssen, wenn unsere Soldaten an verschiedenen Punkten in der Welt in kriegerisches Geschehen verwickelt werden. Wir werden darüber jedenfalls dann nachdenken müssen, wenn wir uns in der Nachfolge des Abendlandes verstehen.

Und schließlich ist dies Kind ein wunderbarer Ratgeber. Wir ringen in diesen Tagen um Lösungen für manche Probleme in unserem Land. Und solches Ringen ist auch erforderlich und keineswegs zu verwerfen. Allerdings könnte es auch hier lohnen auf das Jesuskind zu schauen und zu hören. Dieses Kind hat uns auch in den gesellschaftlichen Fragen der Zeit etwas zu sagen.

Dieses Kind lehrt uns etwas über die unantastbare Würde eines jeden Menschenkindes. Dieses Kind musste selbst mit den Eltern vor seinen Schergen nach Ägypten fliehen. Sein Leben hat es der Aufnahmebereitschaft der dortigen Menschen zu verdanken. So wie manch ein geflüchteter Mensch dieser Tage sein Leben unserer Aufnahmebereitschaft zu verdanken hat.

Ich grüße an dieser Stelle alle zu uns gekommenen Menschen, vor allem aber die geflüchteten Christen aus aller Welt. Und ich will ihnen sagen, dass das Kind in der Krippe, dass unser Herr Jesus Christus, ihnen ganz besonders nahe ist. Die Liebe zu Gott und zum Nächsten sind nicht begrenzbar. Allenfalls in der notwendigen Liebe zu sich selbst finden sie ihre Einschränkung. Oder wie es auch ausgedrückt werden kann: Unsere Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen, nur unsere Hilfsfähigkeit stößt an die Beschränkungen der materiellen und menschlichen Möglichkeiten.

Und ich glaube nicht, dass wir schon an dieser Grenze angekommen sind. Es ist dieser Geist der Nächstenliebe, der das prägte, was man das christliche Abendland nennt. Und es wäre wahrlich gut auf die Stimme des Kindes zu hören und sich von diesem abendländischen Geist auch heute prägen zu lassen.

Es würde Frieden stiften in unseren Herzen, Frieden in unserer Gesellschaft. Es würde uns die Richtung des nötigen Weges anzeigen. Es würde uns mit Zuversicht nach vorne schauen lassen.

Weihnachten bietet die Chance dazu. Das Kind in der Krippe sollten wir mit neuer Aufmerksamkeit betrachten und auf seine Worte mit großer Offenheit hören. Denn dieses Kind hat uns noch immer viel zu geben und viel zu sagen.

Möge auf diese Art und Weise die Nacht und der Tag der Geburt des Herrn zu einer Zeit des Segens für uns werden.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein frohes, ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest.

Foto/Video: Markus Weinberg

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