Skelett-Fund im Wald: Nun ist klar, wer es ist

Die Knochen wurden in einem Wald in Unterfranken entdeckt.
Die Knochen wurden in einem Wald in Unterfranken entdeckt.  © dpa/News5, dpa/Maurizio Gambarini

Gräfendorf - Die Identität des vor drei Tagen in einem Wald im Landkreis Main-Spessart gefundenen Skelettes ist geklärt.

Bei der Leiche handele es sich um einen seit 2012 vermissten Mann aus dem Landkreis Schweinfurt, teilte die Polizei am Freitag in Würzburg mit. Ersten Erkenntnissen zufolge hat der 39 Jahre alte Mann sich selbst getötet. Letzte Gewissheit zur Todesursache soll eine Obduktion Anfang nächster Woche bringen.

Zwei Männer hatten die menschlichen Überreste am Dienstagabend beim Vorbereiten einer elektronischen Schnitzeljagd (Geocaching) in einer Betonröhre unter einer nie fertiggestellten Autobahnbrücke aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gefunden. Sie waren im Spessart eigentlich auf der Suche nach neuen Verstecken für ihr Hobby (TAG24 berichtete).

Die Polizei hielt es zunächst für wahrscheinlich, dass die gefundene Person gewaltsam ums Leben gekommen ist. Mehr als zwei Tage lang sicherten die Ermittler Spuren am möglichen Tatort. Am Donnerstag wurde das Skelett in die Würzburger Rechtsmedizin gebracht.

Der Mann wurde Ende September 2012 als vermisst gemeldet, nachdem sein Auto auf einem Pendlerparkplatz bei Hammelburg im Landkreis Bad Kissingen gefunden wurde.

Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen blieb der 39-Jährige verschwunden.

Titelfoto: dpa/News5, dpa/Maurizio Gambarini


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