Explosion am frühen Morgen: Was war im Dresdner Norden los?

Dresden - In einer Gartensparte in Dresden-Trachenberge wurde am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr eine Handgranate gefunden. Da sie nicht abtransportiert werden konnte, musste sie am Mittwochmorgen vor Ort gesprengt werden.

Erde wird durch die Luft gewirbelt, als die Sprengung erfolgt.
Erde wird durch die Luft gewirbelt, als die Sprengung erfolgt.  © Tino Plunert

Eine Passantin fand am gestrigen Dienstag die Handgranate und alarmierte sofort die Behörden.

Diese untersuchten den explosiven Fund und konnten dabei nicht ausschließen, dass er noch funktionstüchtig ist. Eine Sprengung vor Ort war somit unumgänglich.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst schaffte es, die Handgranate zu vergraben und schüttete einen Erdhaufen zum Schutz der umliegenden Gebäude auf.

Gegen 9.30 Uhr erfolgte dann die kontrollierte Explosion, welche erfolgreich war. Die Überreste wurden anschließend fachgerecht entsorgt, zu Schaden kam niemand.

Wie die Handgranate in den Garten kam, ist unklar.

Der KMBD im Einsatz.
Der KMBD im Einsatz.  © Tino Plunert
Aufgrund des Handgranatenfundes musste die Gartensparte geräumt werden.
Aufgrund des Handgranatenfundes musste die Gartensparte geräumt werden.  © Tino Plunert

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