Blinder und sein Hund dürfen nicht in Taxi mit, die Begründung des Fahrers macht traurig

USA - Diesen Ausflug hatte sich Charles Massey sicherlich anders vorgestellt. Weil er blind ist und einen Blindenhund mit sich führt, wurde ihm jetzt die Fahrt mit einem Taxi verwährt.

Der Fahrer hatte Angst, dass der Blindenhund seine Ledersitze beschädigt. (Symbolbild)
Der Fahrer hatte Angst, dass der Blindenhund seine Ledersitze beschädigt. (Symbolbild)  © 123RF

Massey bestellte sich in der kalifornischen Stadt Grand Terrace einen Wagen über die App Lyft (ähnlich wie Uber). Als das Auto ankam, stiegen er und der 8 Jahre alte Labrador Jedi ein.

Doch lange sollten sie dort nicht sitzen. Denn der Fahrer verweigerte die Mitnahme der beiden, da er befürchtete, der Hund könne seine Ledersitze zerstören, berichtet "CBS Los Angeles".

Massey setzte den Labrador also auf den Boden, aber auch das war dem Fahrer nicht gut genug. Er forderte den blinden Mann auf, das Fahrzeug zu verlassen.

Weil dieser das aber nicht tat, rief der Fahrer die Polizei. Diese kam wenig später und fuhr die beiden schließlich heim.

Als das Unternehmen Lyft von diesem Vorfall in Kenntnis gesetzt wurde, reagierte es sofort. Sie kündigten dem Fahrer.

"Jegliche Form von Diskriminierung ist auf unserer Plattform inakzeptabel", heißt es in einem Statement.

Bleibt zu hoffen, dass Charles Massey in Zukunft ohne Probleme und vor allem mit Jodi befördert werden kann.

Titelfoto: 123RF


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