Forscher sind geschockt, als sie auf diesen Hai stoßen

Maine (USA) - Ein wirklich dramatisches Bild bot sich Wissenschaftler vor der Küste von Maine. Ihr Fund ist ein trauriges Beispiel dafür, welche Kreise die Umweltverschmutzung durch Plastik bereits gezogen hat.

Der Hai wurde mit einem Plastikring um den Hals gefunden. Dieser brachte das Tier fast um!
Der Hai wurde mit einem Plastikring um den Hals gefunden. Dieser brachte das Tier fast um!  © Facebook/Sulikowski Shark and Fish Research Lab

Der Meeresforscher James Sulikowski war Anfang Juli mit Kollegen auf dem Golf von Maine, einem Randmeer des Atlantiks, unterwegs, als sie auf einen Hai stießen.

Schnell war klar: Das etwa 2,30 Meter lange Meeresgeschöpf brauchte dringend ihre Hilfe. "Uns ist eine ungewöhnliche Verletzung aufgefallen", schreibt Sulikowski auf seiner Facebookseite "Sulikowski Shark and Fish Research Lab".

So hatte sich der Heringshai wohl als junger Fisch in einem Plastikring verfangen und bis zu jenem Tag im Juli nicht befreien können.

Da das Tier aber weiter wuchs, der Ring aber nicht nachgab, schnitt das Plaste immer weiter in den Körper des Hais, zerstörte dabei Haut, Fleisch sowie Muskeln und Sehnen.

Hätte die Forscher das Meerestier nicht entdeckt, wäre es wohl bis auf seine Endgröße von drei Metern gewachsen und dabei grausam verendet, da der Plastikring es wohl halbiert hätte.

Natürlich befreite das Team den Hai sofort von seinem ungewollten Halsband und brachte anschließend einen Peilsender an der Rückenflosse des Tieres an. Schließlich wollten die Meeresbiologen wissen, ob sich der Heringshai von seinen Verletzungen erholen wird.

Am Sonntag dann die gute Nachricht: "Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass sie gesund und munter ist", schreibt Sulikowski auf Facebook. "Angesichts der Art ihrer Verletzung und ihrer Stärke, nicht aufzugeben, haben wir sie Destiny genannt, weil sie definitiv eine Überlebende ist!"

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