Studentin hört Geräusche in ihrem Kleiderschrank und macht unfassbare Entdeckung

Greensboro - Im Leben der Studentin Maddie von der University of North Carolina in Greensboro war einiges seltsam.

Als die Studentin ihren Kleiderschrank öffnete, machte sie eine erschreckende Entdeckung. (Symbolbild)
Als die Studentin ihren Kleiderschrank öffnete, machte sie eine erschreckende Entdeckung. (Symbolbild)  © 123RF

Ständig lagen Sachen in ihrem Appartment an einer anderen Stelle, als sie sie vorher platziert hatte. Oder bildete sie sich das nur ein?

Als sie eines Tages dazu aber noch komische Geräusche aus ihrem Kleiderschrank bemerkte, glaubte sie inzwischen wirklich daran, dass sie wohl ein Geist heimsuchte.

Voller Angst fragte sie also einfach frei raus, ob da jemand sei. Und erschreckenderweise bekam sie tatsächlich eine Antwort.

Wie das Portal "Buzzfeed-News" berichtet, kam die Antwort allerdings nicht von einem Gespenst, sondern von einem fremden Mann.

"Es hörte sich an, als wäre ein Waschbär im Kleiderschrank. Ich fragte: 'Ist da jemand?'. Und jemand antwortete: 'Ich.' Dann sagte der Mann: 'Mein Name ist Drew.' Ich öffnete die Schranktür und dann saß er da, und trug meine ganze Kleidung", berichtet die junge Frau in einem Interview.

Bei dem ungebetenen Gast handelte es sich um den 30-jährigen Andrew Swofford, der sich offenbar in dem Appartment wie zu Hause fühlte. "Er hat meinen Hut anprobiert. Er ging ins Badezimmer, sah sich im Spiegel an und meinte dann: 'Du bist wirklich hübsch, darf ich dich umarmen?''' Die Studentin rief schnell ihren Freund an, der sich sofort auf den Weg zu ihr machte.

Polizei stellt Andrew Swofford kurze Zeit später an einer Tankstelle

Andrew rührte die Studentin zum Glück nicht an. Als ihr Freund eintraf, verschwand er augenblicklich aus dem Zimmer. Sofort alarmierte Maddie die Polizei. Kurze Zeit später wurde der fremde Gast an einer Tankstelle gefasst.

Ihm wird nun Diebstahl, Einbruch und mehrere Betrugsdelikte vorgeworfen. Der Besuch bei der Studentin sei demnach nicht sein erstes Vergehen gewesen. Warum er sich allerdings ihre Kleider anzog und Sachen woanders platzierte, ist nun Teil der Ermittlungen.

Merkwürdig ist, dass es beim Appartment der jungen Frau keine Einbruchsspuren gab. Offenbar ist der Täter übers Fenster eingestiegen. Es war der zweite Einbruch innerhalb weniger Wochen gewesen. Bereits im Dezember standen zwei wildfremde Männer bei Maddie im Wohnzimmer.

Ein Austausch der Schlösser brachte offenbar auch wenig. Inzwischen ist sie auf der Suche nach einer neuen Unterkunft.


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