Kopfverletzung: Bussard attackiert Jogger

Der Herforder Peter Letkemann ist beim Joggen von einem Bussard attackiert worden.
Der Herforder Peter Letkemann ist beim Joggen von einem Bussard attackiert worden.  © Jobst Lüdeking

Herford - Beim Joggen ist am Freitagvormittag ein Mann am von einem Bussard am Kopf verletzt worden. Die Attacke kam für den Mann total überraschend.

Der 36-jährige Peter Letkemann war gerade auf der Straße "An den Teichen" in Schwarzenmoor unterwegs, als der Freizeitsportler plötzlich einen heftigen Schlag verspürte.

Als er das Blut bemerkte, dachte er zuerst an einen Ast, der ihm auf den Kopf gefallen sei. Doch dann bemerkte er den Bussard. "Der Vogel ist direkt an meinem Kopf vorbei geflogen", schilderte der Herforder der Vorfall gegenüber der Neuen Westfälischen.

Bevor der Vogel das dritte Mal angreifen konnte, habe er die Arme hochgerissen. Danach hatte der Vogel kein Interesse mehr. Eine schmale Schnittwunde entlang der Stirn und ein paar Kratzer trug der 36-Jährige davon, der sich daraufhin, "nur zur Sicherheit", rückwärts gehend zurückzog.

Werner Seeger ist Landwirt in der Nähe von Letkemanns Laufstrecke und Jäger und kennt sich mit den Greifvögeln etwas aus: "Die Tiere brüten zurzeit noch", erklärt er. Die Vögel würden Jogger daher manchmal als Gefahr ansehen. Im letzten Jahr sei ein solcher Vorfall in der Nähe seines Hofes schon einmal vorgekommen.

Greifvogelexperte Klaus Hansen, von der Adlerwarte in Detmold rät das Revier zur Sicherheit komplett zu meiden, bis die Brutzeit abgeschlossen ist.

Bussarde haben eine Spannweite von 1,30 Meter und sind etwa 50 Zentimeter groß.


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