Schreckliche Stunden: Mädchen (5) nach Biss von Zecke gelähmt

Grenada (USA) - Sie konnte ihre Beine kaum bewegen, ihre Worte waren schwer zu verstehen: Als die fünfjährige Kailyn Kirk am vergangenen Mittwoch aufwachte, um sich für die Schule fertig zu machen, stimmte etwas nicht.

Kailyn Kirk aus den USA wurde von einer Zecke gebissen.
Kailyn Kirk aus den USA wurde von einer Zecke gebissen.

Zunächst dachte ihre Mutter, dass das kleine Mädchen lediglich verschlafen sei. Nachdem aber die Symptome bei den morgendlichen Vorbereitungen schlimmer wurden, schrillten bei der Frau aus Grenada sämtliche Alarmglocken.

Als sie dann beim Kämmen ihrer Tochter auch noch eine Zecke in deren Haaren fand, war sich Jessica Griffin der Situation endgültig bewusst.

Sie telefonierte panisch mit ihrem Mann, der sich zurzeit im Irak befindet, zog Kailyn nebenbei notdürftig an und fuhr mit dem kleinen Kind in die Klinik, wie DailyMail berichtet. "Er sagte mir noch, dass ich die Zecke in eine Tüte packen und diese mit in die Notaufnahme nehmen soll", erinnerte sich Griffin gegenüber Mississippi News Now.

In der Notaufnahme wurden die Lähmungserscheinungen schlimmer, die Ärzte versuchten, die sichtlich nervöse Mutter dennoch bestmöglich zu beruhigen. Sie reinigten die Wunde am Kopf, machten eine Computertomographie sowie einen Bluttest und versorgten die Fünfjährige, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr sprechen oder sich bewegen konnte, anschließend mit Medikamenten gegen das Nervengift des Tieres. Eine Besserung sollte durch die Maßnahmen laut den behandelnden Medizinern zeitnah eintreten.

Via Social Media teilte Griffin nun die Geschichte ihrer Tochter, um andere Eltern zu warnen. Die eigenen Kinder gerade nach Tagen in der freien Natur auf Zeckenbisse zu untersuchen, sei extrem wichtig, so Griffin. Sie und ihre Tochter seien am Tag zuvor von einer Sportveranstaltung nach Hause gekommen, dort habe Kailyn ein Bad genommen. "Ich habe ihre Haare gewaschen und keine Zecke bemerkt", erklärte Griffin. Es habe vor dem Einschlafen keine Anzeichen gegeben, dass etwas nicht stimme.

Während sich die US-Amerikanerin über ein Happy End, nach etwa zwölf Stunden hatten sich die Symptome bei ihrer Tochter zurückgebildet, freuen durfte, muss es nicht immer zu diesem kommen. Hätte es nur ein wenig länger gedauert, wäre auch eine Lähmung der Atemmuskulatur möglich gewesen. Diese hätte Kailyn wohl das Leben gekostet.

Die Fünfjährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden, hatte jedoch Glück im Unglück.
Die Fünfjährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden, hatte jedoch Glück im Unglück.

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