Nach zweiwöchiger Reise: So denkt Segler Boris Herrmann über Greta Thunberg

Oldenburg - Zwei Wochen lang war Boris Herrmann mit der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg auf einem Segelboot im Atlantik unterwegs. Und er würde es jederzeit wieder tun.

Segler Boris Herrmann erreicht gemeinsam mit Klimaaktivistin Greta Thunberg New York.
Segler Boris Herrmann erreicht gemeinsam mit Klimaaktivistin Greta Thunberg New York.  © Kirsty Wigglesworth/AP POOL/dpa

"Es war eine tolle Erfahrung", sagte Herrmann über die rund zweiwöchige Reise mit der 16-Jährigen. Er würde Greta auf jeden Fall noch einmal mitnehmen.

Für Greta sei das Team extra sanft gesegelt und Stürmen ausgewichen. "Dadurch hatten wir einen ganz schönen Zickzackkurs."

Die Jugendliche habe das Team positiv überrascht. "Das schaffen nicht viele Leute so. Einige Segler haben mit Seekrankheit und Angst zu kämpfen."

Die Zeit an Bord habe Greta genutzt, um Audiobücher zu hören. Zudem habe sie viel aufs Meer geschaut.

Für das Vertrauen, das Greta dem Team geschenkt habe, sei er sehr dankbar. "Es war ein Abenteuer", sagte Herrmann der Zeitung.

Dem Team habe die Reise viel gebracht. "Wir sind jetzt eines der bekanntesten Segelteams. Und es ist eine Reise, die assoziiert bleibt mit unserem Team."

Zum Abschied habe er Greta gesagt: "Wir sind stolz auf dich und bleib, wie du bist."

Herrmann und der Profisegler Pierre Casiraghi waren Mitte August im südenglischen Plymouth mit der Hochsee-Segeljacht "Malizia" in See gestochen. Neben der weltweit bekannten Aktivistin waren Thunbergs Vater Svante und ein Filmemacher an Bord.

Rund zwei Wochen später kam die "Malizia" in New York an. Greta reiste über den Atlantik, um an großen Klimademonstrationen sowie am UN-Klimagipfel in New York teilzunehmen.

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