Keller in Asylunterkunft brennt, weil Flüchtling grillt

Die Kohle war noch nicht ganz erkaltet und sorgte deshalb für den Brand im Flüchtlingsheim.
Die Kohle war noch nicht ganz erkaltet und sorgte deshalb für den Brand im Flüchtlingsheim.  © Pixabay

Delbrück - Nachdem ein Brand im Keller eines Delbrücker Flüchtlingsheims ausgebrochen ist, konnte die Polizei schnell die Ursache klären. Die Polizei nahm einen Albaner wegen Verdachts auf Brandstiftung in Gewahrsam.

Grillen ist wohl eines DER Hobbys der Deutschen! Aber nicht nur wir schmeißen gerne etwas auf den Rost, auch Flüchtlinge mögen Gegrilltes. 

Blöd ist es nur, wenn das nach hinten losgeht! 

So ist es nämlich am vergangenen Mittwoch geschehen. Wie sich herausstellte, hatte der Albaner am Nachmittag gegrillt. Die vermeintlich kalte Kohle packte er anschließend in eine Tüte. Die brachte er wiederum in den Keller, in dem das Feuer ausbrach.

Dem Mann gelang es, die Flammen selbst mit Wasser zu löschen. Allerdings wurde in der Zwischenzeit die Feuerwehr alarmiert. So flog das Missgeschick des Albaners auf.

Der Sachschaden konnte zwar durch das rechtzeitige Eingreifen des Mannes niedrig gehalten werden, liegt aber immer noch bei 1000 Euro. 

Nachdem der 31-Jährige in Polizeigewahrsam genommen wurde, kam er recht schnell wieder frei. Trotzdem muss er jetzt mit einem Verfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung rechnen.