Sitzgruppe vor sächsischem Wohnhaus in Flammen: Polizei verhindert Tragödie

Grimma - Die Feuerwehr in Grimma ist in der Nacht zu Dienstag zum Brand vor einem bewohnten Mehrfamilienhaus alarmiert worden. Sie kamen gerade noch rechtzeitig.

Mit einer Wärmebildkamera wurde nach möglichen Glutnestern in der Fassade gesucht.
Mit einer Wärmebildkamera wurde nach möglichen Glutnestern in der Fassade gesucht.  © Sören Müller

Zunächst hatte die Besatzung eines Streifenwagens gegen 3.30 Uhr einen Feuerschein an dem Haus an der Colditzer Straße bemerkt und die Feuerwehr daraufhin alarmiert. Unter einem Fenster im Erdgeschoss brannte eine Sitzgruppe.

Bevor die Kameraden eintrafen, unternahmen die Beamten schon erste Löschversuche.

Die Freiwillige Feuerwehr Grimma kam für die Restlöscharbeiten zum Einsatz und kontrollierte anschließend auch die Fassade mit einer Wärmebildkamera, um mögliche Glutnester ausfindig zu machen.

Der Brand hätte schnell zur gefährlichen Falle für die Bewohner werden können. Durch offene Fenster konnte der giftige Rauch in die Räume ziehen, der dann im Schlaf eingeatmet werden konnte.

Zwei Mieter, darunter wohl auch ein Kind, wurden wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt

Bereits am 20. Mai hatte es in dem Haus gebrannt. Damals wurde im Treppenhaus absichtlich Feuer gelegt. Nicht ausgeschlossen, dass dies auch im neuesten Fall zutrifft.

Eine Sitzgruppe war vor dem Wohnhaus in der Colditzer Straße in Brand geraten.
Eine Sitzgruppe war vor dem Wohnhaus in der Colditzer Straße in Brand geraten.  © Sören Müller

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