So schlimm steht es um den Husarenhof nach der Brandkatastrophe

Die Feuerwehr Grimma war mit einem Großaufgebot an Löschtechnik und 45 Kameraden im Einsatz.
Die Feuerwehr Grimma war mit einem Großaufgebot an Löschtechnik und 45 Kameraden im Einsatz.  © fotojump

Grimma - Millionenfeuer im Muldental: In Grimma ist in der Nacht zum Mittwoch das Traditionshotel "Husarenhof" abgebrannt. Die Gäste konnten sich retten.

Gegen 20.45 Uhr schlugen die ersten Flammen aus dem Dachstuhl der bekannten Herberge am Grimmaer Wallgraben. 

"Zu dieser Zeit hielten sich neun Gäste aus Spanien, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern in dem Hotel auf", berichtete Polizei-Sprecher Uwe Voigt. 

Alle hätten das brennende Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen können. 

"Sie wurden in Ausweichquartieren untergebracht", so Voigt.

Die Flammen fraßen sich schnell durch das ganze Dachgeschoss und zerstörten auch Teile der darunter liegenden Etage. 

Vladimirs Stein betreibt den Husarenhof.
Vladimirs Stein betreibt den Husarenhof.  © fotojump

Die Grimmaer Feuerwehr war mit ihrem gesamten Bestand an Personal und Einsatztechnik vor Ort und konnte so verhindern, dass das dreistöckige Gebäude komplett ausbrannte.

Dennoch entstanden erhebliche Schäden, erste Schätzungen gehen sogar von einem Millionenschaden aus. Die Brandursache ist derzeit völlig unklar. Experten der Kripo nahmen am Mittwoch Ermittlungen auf, konnten aber noch nicht in alle Räume vorstoßen.

Der "Husarenhof" wird von einer Geschäftsfrau aus Lettland und einem russischen Gastronomen betrieben.

Beide befanden sich während des Brandes nicht in Grimma.





Flammen schießen aus dem Dach des Hotels „Husarenhof“, Feuerwehrleute löschen 
von der Drehleiter aus.
Flammen schießen aus dem Dach des Hotels „Husarenhof“, Feuerwehrleute löschen von der Drehleiter aus.  © fotojump

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