Zu heiß! Hitze lässt die Karpfen sterben

Grimma - Das kühle Nass schützt vor der Hitze nicht: Weil es zu warm ist, verenden mehr und mehr Karpfen in Sachsens Teichen. Nun hoffen die Züchter auf langen Regen.

Wegen der Hitze sterben immer mehr Karpfen in ihren Teichen.
Wegen der Hitze sterben immer mehr Karpfen in ihren Teichen.  © Bernd Thissen / DPA

Die Teichwirtschaft Wermsdorf ist einer der größten Aufzuchtbetriebe für Karpfen in Sachsen, 900 Hektar Teiche werden hier für die Zucht genutzt.

Doch in diesen gibt es jetzt Probleme. Die Hitze lässt in den Becken die Algen sprießen, weshalb die Fische zu wenig Sauerstoff bekommen und auch weniger fressen.

Die ersten Karpfen sind schon verendet. "Bislang sind es etwa acht bis zehn Tonnen", sagt Angela Strähler von der Teichwirtschaft.

"Wir brauchen jetzt eine Woche richtig schönen Landregen." Bleibt dieser aus, ist damit zu rechnen, dass weitere Karpfen sterben.

Dieser Verlust wäre dann in der aktuellen Saison nicht mehr auszugleichen.


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