Grimma "säuft" nun nicht mehr ab: Flut-Schutzmauer feierlich eröffnet

Grimma - Am Freitag wurde die Hochwasserschutzanlage in Grimma feierlich eröffnet. Nun soll die Stadt bei Leipzig zukünftig vor Hochwasser und der Flut geschützt sein. Die Bauarbeiten dauerten rund 15 Jahre an.

Fertig ist das gute Stück - der Flutschutz wurde in die Grimmaische Stadtmauer integriert.
Fertig ist das gute Stück - der Flutschutz wurde in die Grimmaische Stadtmauer integriert.  © Medienportal Grimma

Bereits Mitte Juni wurde das letzte Tor für die Hochwasserschutzanlage in Grimma angebracht. Nachdem getestet wurde, ob das letzte Tor auch wirklich dicht hält (TAG24 berichtete), wurde die gesamte Flutmauer offiziell und feierlich eröffnet.

Ministerpräsident Michael Kretschmer, Umweltminister Thomas und OB Matthias Berger begutachteten während eines Rundgangs das Werk der Bauarbeiter, auch Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, des THW und der Polizei waren vor Ort.

Zweimal war Grimma von dem sehr starkem Hochwasser der Mulde betroffen gewesen: Im August 2002 hatte die Stadt lange an Schäden in Höhe von 250 Millionen Euro zu knabbern. Auch das Junihochwasser von 2013 ließ Grimma mit Schäden in Millionenhöhe "absaufen".

15 Jahre lang wurde an dem 2 Kilometer langem Wall gearbeitet, in den die Grimmaische Stadtmauer integriert wurde. Rund 60 Millionen Euro wurden in den Hochwasserschutz in Grimma investiert.

Auch Michael Kretschmer war vor Ort, um den fertigen Hochwasserschutz zu begutachten.
Auch Michael Kretschmer war vor Ort, um den fertigen Hochwasserschutz zu begutachten.  © Medienportal Grimma
15 Jahre lang hatte man an dem Wall gebaut.
15 Jahre lang hatte man an dem Wall gebaut.  © Medienportal Grimma

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