Dreiste "Grinch-Aktion": Schulleiterin verbietet Weihnachten aus kuriosen Gründen

Omaha (Nebraska, USA) - Man könnte meinen, die Direktorin der Manchester Elementary School hat einen Pakt mit dem Grinch geschlossen: Jennifer Sinclair wollte Weihnachten für dieses Jahr an ihrer Grundschule verbieten. Doch mit dieser Aktion fiel sie ganz schön auf die Nase.

Eine Schulleiterin wollte Weihnachten verbieten. (Symbolbild)
Eine Schulleiterin wollte Weihnachten verbieten. (Symbolbild)  © 123RF/Symbolbild

Jennifer Sinclair war der Meinung, dass Weihnachten die Inklusion in der Grundschule gefährden würde und informierte alle Lehrer in einem Rundschreiben, dass jegliche Gegenstände und Praktiken, die mit dem Fest der Liebe zu tun haben, verboten seien.

Wie "CNN" berichtet, erstellte die Direktorin dazu extra eine Liste. Demnach sollten Bilder mit Weihnachtsmännern, Weihnachtsbäume, das Singen von Weihnachtsliedern, Gedichte und Weihnachtsfilme verboten werden. Sogar die klassischen Weihnachtsfarben Grün und Rot sollten unbedingt vermieden werden.

Laut Sinclair repräsentieren die Farben der Zuckerstangen das Christentum und den Katholizismus. "Die typische 'J-Form' steht für Jesus. Die rote Farbe steht für das Blut Christi und die weiße Farbe für Auferstehung. Dazu gehören auch verschiedenfarbige Zuckerstangen", schrieb die Direktorin.

Als die Kinder zuhause von dieser "Grinch-Aktion" berichteten, beschwerten sich viele Eltern bei der Schulverwaltung. Die wiederum richtete sich an das gemeinnützige christliche Ministerium Liberty Counsel, welches das Schreiben von Sinclair als verfassungswidrig und christentumfeindlich bezeichnete.

Das Verbot wurde demnach umgehend aufgehoben und die Schulleiterin zwangsbeurlaubt. Ob sie gefeuert wird, ist noch unklar.

Titelfoto: 123RF/Symbolbild

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