Hühnerzüchter macht grausame Entdeckung in seinem Garten

Groitzsch OT Michelwitz - Als ein Hühnerzüchter am Montagabend nach seinen Tieren schauen und diese in den Stall sperren wollte, traute er seinen Augen nicht. Denn viele lagen tot im Garten.

Insgesamt 18 Tiere wurden getötet, mehrere verletzt. (Symbolbild)
Insgesamt 18 Tiere wurden getötet, mehrere verletzt. (Symbolbild)  © DPA

Der 40-jährige Garteneigentümer züchtet im Groitzscher Ortsteil Michelwitz (Landkreis Leipzig) zusammen mit seiner 28 Jahre alten Frau Hühner.

Am Montag verließ der Mann gegen 15 Uhr seinen Garten. Da war noch alles in Ordnung. Doch als er gegen 19.30 Uhr wieder dort eintraf, um seine Tiere in den Stall zu sperren, verschlug es ihm die Sprache.

Zuerst bemerkte er, dass sich jemand am Gartentor zu schaffen gemacht hatte. Schlimmer wurde es dann aber auf dem Grundstück. 18 seiner Hühner lagen tot auf dem Boden. Einige weitere, darunter auch ein Hahn, lebten zwar noch, waren aber auch verletzt.

Mit der Hilfe seiner herbeigeeilte Frau sperrte der 40-Jährige die lebenden Hühner in den Stall und sammelte die toten Tiere ein.

"Die Geschädigten äußerten aufgrund ihrer Erfahrungen den Verdacht, dass die Hühner offenbar durch Schläge gegen den Kopf getötet worden waren und nicht durch andere Tiere wie Marder oder Fuchs", so Polizeisprecherin Birgit Höhn.

Der entstandene Schaden wurde auf knapp 1000 Euro beziffert. Höhn: "Kripobeamte des zuständigen Reviers Borna ermitteln wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz.

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